Jugendkultur
Julia Wilksen, Andreas Klimpel, Maximilian Lappe und Kathrin Kurzbach rühren die Werbetrommel für die zweite Nacht der Jugendkultur. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Du kannst Witze erzählen, jonglieren, tanzen oder hast sonst etwas Unterhaltsames drauf? Du bist zwischen zwölf und 20 Jahre alt? Dann bist Du bei der Nacht der Jugendkultur genau richtig. Das Jugendkulturbüro sucht wieder Kreative, die Lust haben bei der zweiten Nacht der Jugendkultur am 30. September auf der Bühne des Alternativen Jugend- und Kulturzentrums (AJZ) zu stehen.

„Nach den guten Erfahrungen 2016 sind wir sicher, dass wir wieder eine bunt gemischte Veranstaltung erleben werden“, sagt Julia Wilksen vom Jugendkulturbüro. Interessenten können sich ab sofort und bis spätestens bis zum 17. September bewerben. Entweder bei einem Besuch im Jugendkulturbüro an der Altenaer Straße oder im Jugendtreff Stern-Center. Die Anmeldung ist auch per Email unter juz-sterncenter@luedenscheid.de oder sjr@luedenscheid.de  möglich.

Sechs mal vier Meter große Bühne

„Gefragt ist alles, was auf die sechs mal vier Meter große Bühne im AJZ passt“, erklärt Julia Wilksen. Die Auftritte sollen maximal fünf bis sieben Minuten dauern. Sie werden von den Besuchern mit Stimmkarten bewertet. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise (150, 100 und 50 Euro). Mit dieser Anerkennung möchte das Jugendkulturbüro die Aktivitäten der Preisträger fördern. Die veranstalter erwarten keinesfalls eine perfekte Show. „Auch alle, die noch nie auf einer Bühne gestanden haben sollten keine Scheu zeigen und die Chance ergreifen“, sagt Julia Wilksen.

Auch Rahmenprogramm

Zur zweiten Nacht der Jugendkultur gehört auch ein Rahmenprogramm. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Das Programm beginnt um 19 Uhr und dauert bis maximal 24 Uhr. Der Eintritt kostet einen Euro.

Aktionen in 78 NRW-Städten

In ganz NRW soll am 29./30. September ein Feuerwerk an Kreativität abgebrannt werden. Seit der Entstehung im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 hält der steigende Trend der beteiligten Akteure an der Nacht der Jugendkultur an und erreicht in diesem Jahr mit 78 Städten und Gemeinden einen neuen Rekord. Neben vielen Großstädten beteiligen sich auch immer mehr kleine Kommunen, für die die Nacht der Jugendkultur ein Highlight im kulturellen Jahreskalender ist. Die Auswahl der Projekte erfolgte durch eine unabhängige Jury mit Jugendlichen und Erwachsenen. Ein breites Netzwerk an Projektpartnern, Kultur- und Jugendeinrichtungen arbeitet nun an der Ausgestaltung von mehr als 170 Einzelveranstaltungen.

Schauen, hören, mitmachen

Die Nacht der Jugendkultur lädt zum Schauen, Hören und vor allem zum Mitmachen ein – open stages, Tanz, Theater, Poetry Slams, Videodrehs, Graffiti, Club-Events, Bühnenshows von Hip-Hop bis Metal mit Lokalmatadoren und Newcomern; aber auch Workshops, Skate Contests und Dance Battle stehen auf dem Programm. Die Orte sind Jugendzentren, Jugendkunstschulen und Kultur-einrichtungen wie Theater, Museen, Bibliotheken und soziokulturelle Zentren; die „nachtfrequenz17“ geht aber auch raus auf die Straßen, Plätze, in Leerstände und in die Parks in NRW.

Weitere Informationen: https://www.nachtderjugendkultur.de/

 

 

 

 

 

 

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