In Brügge läuft‘s. „Die Entwicklung im Stadtteil ist ein gutes Beispiel dafür, was in Bewegung kommen kann, wenn sich Bürger engagieren und die Stadt sich kümmert.“ Davon ist stellvertretende Bürgermeisterin Verena Kasperek überzeugt. Beim Neujahrsempfang in der Brügger Festhalle listete sie am Sonntag einige Beispiele auf. Neuer Außenspielplatz für den evangelischen Kindergarten, Start für die Renaturierung der Volme, Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses, Ansiedlung des Vereins „mach was“ im alten Gloerfeld-Fabrikgebäude am Rafflenberg, eine aktive Stadtteilkonferenz mit zahlreichen Akteuren und mehr.



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Gute Zukunftsaussichten

Auch die Zukunftsaussichten für den Stadtteil seien gut. Der Umbau des Bahnhofsgeländes mit Park & Ride-Plätzen und Stellflächen für Fahrräder sei beschlossene Sache. Dazu komme der Radweg neben den Gleisen, für den die Stadt noch den Schulterschluss mit der Gemeinde Schalksmühle suche. Das alles, habe zu einer neuen Stimmungslage geführt, bekräftigte die Brügger SPD-Ratsfrau Heidi Skorupa. „Das vergangene Jahr war gut für Brügge. Das neue wird noch besser“, versprach sie.

Mehr Weihnachtsbeleuchtung

Gleichzeitig kündigte Heidi Skorupa an, dass sie ihr Herzensanliegen, den Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung, weiter verfolgen werden. 2013 seien vier neue Leuchtelemente hinzugekommen. „Aber es ist noch Platz“, sagte sie und startete gleich eine weitere Spendenaktion. Skorupa dankte insbesondere der Freiwilligen Feuerwehr. „Sie hat die Beleuchtung perfekt auf- und später wieder abgebaut.“

Appell an Immobilienbesitzer

„Brügge bewegt sich“, bestätigte FDP-Ratsherr Michael Wülfrath in der gut besuchten Festhalle. Er setzt auf weitere Belebung durch die Weiterführung der Bahnverbindung bis nach Meinerzhagen. Auch die Ansiedlung des Vereins „mach was“ sei ein Aktivposten für den Stadtteil. Wülfrath richtete einen Appell an alle Immobilienbesitzer. Sie könnten mit der Pflege und der Verschönerung ihrer Gebäude das positive Erscheinungsbild Brügges unterstützen.

Buntes Unterhaltungsprogramm

Der Verein „mach was“ bewegt Menschen, nicht nur im wörtlichen Sinn. Christel Schulte, Kursleiterin und Organisatorin, hatte mit ihrem Team für den Neujahrsempfang spontan ein buntes Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. „mach was“-Akteure präsentierten Tänze vom Tango Argentino über Hiphop bis zum Breakdance. Über weitere Angebote im Gesundheits- und Kulturbereich können sich Interessenten am Samstag, 1. Februar, ab 15 Uhr beim Tag der offenen Tür im neuen Domizil, Am Rafflenberg 3a, informieren.

Mit von der Partie war beim Neujahrsempfang auch das Akkordeonorchester der Musikschule Lüdenscheid. Es spielte unter der Leitung von Marion Fritzsche einen Reigen bunter Melodien.

Werbung für Wunschkennzeichen

Volker Jenneboer warb bei der Veranstaltung für die Einführung des Wunsch-Kfz-Kennzeichen LÜD. Sein Projekt wird in Lüdenscheid inzwischen von mehr als 700 Frauen und Männern unterstützt. Im Nordkreis hat er übrigens schlagkräftige Mitstreiter für die Einführung von Wunschkennzeichen gefunden. Die Iserlohner SPD macht sich für das Kennzeichen IS stark und wirbt mit dem Nummernschild IS – PD 2014.

 

 

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