Lüdenscheid. Am Sonntag, den 26.10.2014 um 18:00 Uhr gastieren Lutz Görner und Nadja Singer im Rahmen der Meisterkonzerte im Kulturhaus Lüdenscheid. Lutz Görner hat den Kammermusikabend neu definiert. Unter dem Motto „Lutz Görner präsentiert Beethoven, Sein Leben – Seine Musik“ berichtet er auf seine einzigartige Weise aus dem Leben Beethovens. Den Klavierpart sollte ursprünglich Boris Bloch übernehmen. Leider fällt er für die gesamte Beethoven-Tournee ausfallen. Als Ersatz für wird Nadia Singer, eine junge, fantastische Pianistin, Beethoven spielen.

Lutz Görner versucht uns allen einen neuen Zugang zu klassischer Musik zu schenken. Voller Ernsthaftigkeit schildert er den Menschen und den Musiker Beethoven, um so Erkenntnis, Freude und Genuss zu bereiten. Lutz Görner erzählt aus Beethovens Leben und spürt den Menschen hinter dem Komponisten auf: „Ein Kraftgenie: launisch, ungestüm, sonderbar, roh, unbescheiden, stolz, eitel, fremd und kalt. Aber bei alledem auch gutmütig, edel, empfindsam und der wärmste Freund.“ Nadja Singer spielt Klaviermusik des jungen Ludwig van Beethoven, die sich noch wie von Mozart oder Haydn komponiert anhört, aber auch die in die Zukunft weisenden Sonaten, wie die Appassionata und die Mondschein-Sonate.
Franz Liszt sagte einmal: „Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst. Denn für uns Musiker ist sein Werk das, was Rauchwolke und Flammensäule für die Israeliten während ihres Zuges durch die Wüste gewesen sind.“

Sie ist die Entdeckung des Sommers 2014! Jung, dynamisch, lebensfroh und mit unglaublicher Technik und Spielsicherheit ausgestattet, wird Nadia Singer auf der herbstlichen Beethoven-Tournee das Publikum zum Staunen, zum Lächeln und zum Jubeln bringen. Wie schon bei den wenigen Voraufführungen, als die Presse über sie schrieb: „ Ihre ausgeprägte Musikalität verbindet Nadia Singer mit technischer Perfektion. Sie spielt kraftvoll, sinnlich, bildhaft, frech-frivol, spannungsreich, anregend, fantasievoll und virtuos.“
Nadia Singer, die seit knapp zwei Jahren in Weimar lebt, stammt aus Rostow am Don, wo sie auch studierte und ihr Konzertexamen abgelegt hat. Ihr Großvater Friedrich Singer wurde als Kind mit seiner Familie wie hunderttausende Russlanddeutsche von Stalin nach Kasachstan deportiert. Dort ging er mit seinen sechs Geschwistern singend von Haus zu Haus, auf Essen hoffend. Seine Musikalität hat sich über Friedrichs Tochter, die heute als Pianistin und Klavierprofessorin arbeitet, auch auf die Enkeltochter Nadia vererbt. Mit drei Jahren begann sie mit dem Klavierspielen und schnell schon wurde ihr Talent sichtbar und dementsprechend, seit sie fünf war, gefördert.
Doch als Teenager ging sie lieber in die Clubs der Millionenstadt Rostow, um dort Jazz-Standards zu singen. Vielleicht hat ihr diese kurze Phase geholfen, locker zu bleiben und die so genannte Klassik nicht mit allzu strengen Augen anzuschauen und dadurch ihre eigene Individualität und das Ihr-Gemäße zu finden.
In Weimar betreut sie der berühmte St. Petersburger Pianist Grigory Gruzman, der sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M. geführt hat.

Für das Konzert gibt es noch Karten zum Preis von 15,00 € – 16,00 € zzgl. 10% VVk. Geb. an der Theaterkasse des Kulturhauses (Tel: 02351/ 171299) und – nach Vorrat – noch an der Abendkasse vor der Veranstaltung. Weitere Informationen unter: www.kulturhaus-luedenscheid.de

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