Mehrfach täglich kontrollieren Mitarbeiter der Ordnungsbehörde die Sperrung am Märkischen Ring. Foto: Michael Kaub

Hagen. Verstärkte Kontrollen des Lkw Durchfahrtverbots wird es am Märkischen Ring zwischen Emilienplatz und Rembergstraße geben. Die dortige Stickstoffdioxid-Belastung soll reduziert werden. Die Stadt Hagen teilt mit, dass das Ordnungsamt dort mehrmals täglich kontrolliere. Wie notwendig das sei, zeige die stationäre Kontrollanlage, die bislang nur in einer Fahrtrichtung angebracht ist. Pro Monat würden dort im Schnitt 400 Fahrzeuge erfasst. Das zeige „die Notwendigkeit, den Kontrolldruck zu erhöhen“. Lkw-Fahrer, die das Durchfahrtsverbot missachten, erhalten ein Bußgeld von 80 Euro.

Strafzahlungen der Stadt sind bei Grenzwert-Überschreitungen möglich

Im Rahmen der Fortschreibung des Luftreinhalteplans fordert die Bezirksregierung Arnsberg von der Stadt Hagen zusätzliche Maßnahmen am Märkischen Ring. Dort werden die zulässigen Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Das ist nicht gut für die Gesundheit. Für rund 60 Prozent gilt der Kfz-Verkehr als Ursache. Die Werte können auch teure Konsequenzen haben. Im Falle einer weiteren Überschreitung der Grenzwerte, so die Info aus dem Rathaus, „könnten im Rahmen eines möglichen EU-Strafverletzungsverfahrens auf die Stadt Zahlungen zwischen 20.000 und 900.000 Euro täglich zukommen“.

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Pressemitteilung der Stadt Hagen

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1 KOMMENTAR

  1. wie wäre es denn mal mit einer verbesserten Verkehrsführung für nicht ortskundige Kollegen.Es müßte keiner der von der A45 aus Richtung Frankfurt kommt durch die Stadt fahren wenn man ihn
    früh genug darauf hin weißt.

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