Lüdenscheid. Für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Menschenrechte haben europäische Frauen und Männer vierhundert Jahre lang viel gearbeitet, nachgedacht, demonstriert, in Gefängnissen gesessen und große Risiken in Kauf genommen.

Am Mittwoch, 12. April, gehen Lüdenscheider für diese Werte auf die Straße. Gewerkschaften und Kirchen in Lüdenscheid haben sich mit vielen anderen Gruppen zusammengeschlossen und rufen am zur Teilnahme an der Kundgebung auf dem Sternplatz auf. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr.

Vor 70 Jahren entstand in den Köpfen vieler KZ-Gefangener der NS-Diktatur die Idee von der europäischen Friedens- und Menschenrechtsgemeinschaft. Heute sichern die Demokratien in fast allen Staaten Europas noch den freien Austausch der Gedanken und der Menschen. Seit wenigen Jahren wird dies immer provokanter von Rechtspopulisten in Frage gestellt.  Nationalismus, Populismus und Fremdenfeindlichkeit, die im 20. Jahrhundert so viel Leid über Europa und die Welt gebracht haben, erwachen wieder. Die großen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Freiheiten werden von vielen als Gefahr dargestellt. Aber Angst ist der schlechteste Ratgeber.

Alle in Lüdenscheid sind herzlich eingeladen an der Versammlung für eine offene, menschenwürdige und mutige Gesellschaft teilzunehmen und so den Angstmachern und radikalen Nationalisten die rote Karte zu zeigen. Bunte Banner und gute Laune sollen zeigen, dass wir eine starke und vielfältige demokratische Stadtgesellschaft sind, in der auch Flüchtlinge willkommen sind.

 

 

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