Lüdenscheid. Das geplante Abkommen zum Transatlantischen Freihandel, genauer über die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (TTIP) ist umstritten. Bürger, Verbände und Organisationen haben starke Vorbehalte. Sie befürchten, dass Arbeitnehmerrechte, Verbraucher- und Umweltstandards sowie Regelungen im Bereich der Kultur und der Daseinsvorsorge aufgeweicht und rechtsstaatliche Verfahren und Prinzipien durch Regelungen zum Investorenschutz eingeschränkt werden könnten.

Unter dem Titel „Transatlantischer Freihandel – Chancen und Risiken“ möchte der SPD-Stadtverband Lüdenscheid mit Mitglieder und der interessierten Öffentlichkeit über TTIP diskutieren. Dazu lädt SPD-Standverbandsvorsitzender Gordan Dudas für Mittwoch, 4. März, ins Kulturhaus Lüdenscheid (Roter Saal) ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Abbau von Handelsbarrieren

Referent des Abends ist MdL Markus Töns, europapolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Befürworter des TTIP verweisen auf die Chancen, die ein solches Abkommen exportorientierten Ländern wie Deutschland eröffnet. Sie führen als Argumente den Abbau von Handelsbarrieren und erleichterte Marktzugänge für Unternehmen an. Das könne Wachstums- und Beschäftigungsimpulse setzen. Das Abkommen könnte die Möglichkeit eröffnen, globale Standards für nachhaltiges Wirtschaften zu setzen. Der Wegfall von Zöllen und anderen Handelshemmnissen könnte dazu beitragen, mehr Wachstum und neue Jobs zu schaffen.

Ein amerikanischer Referent ist für die Veranstaltung angefragt. Seine Rückmeldung steht allerdings noch aus.

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