Lüdenscheid. Einige Wochen ist es jetzt her, dass wir an dieser Stelle über die Vision Lüdenscheid 2020 berichtet haben. Nun stellt sich die Frage: Was ist aus der Idee bisher geworden? Deshalb wollen wir nochmal einen Überblick über die aktuelle Lage zur Vision geben.

Erstes Treffen der Visionäre hat stattgefunden

20160419_211137Bereits in der vergangenen Woche trafen sich rund 50 Visionäre in den Räumen der Stadtbücherei Lüdenscheid. Auf Einladung von Willi Denecke und Matthias Czech diskutierten die Anwesenden, wie eine Vision Lüdenscheid 2020 aussehen könnte und welche Punkte sie umfassen sollte.

Dabei wurden viele Ideen gesammelt, die sich vor allem mit dem Zentrum Lüdenscheids, von der Christuskirche bis hinauf zur Oberstadt, befassen. Diese Strecke wurde von den Visonären als Hauptgebiet identifiziert, in dem sich viel bewegen muss, um die Stadt attraktiver zu gestalten.

Leerstände, Parken und Zonen

Neben Dauerbrenner-Themen wie Leerständen und Parkplätzen einigte man sich auch darauf, die Innenstadt in verschiedene Zonen aufzuteilen. Neben Knapper Straße, Zentrum und Altstadt kamen so auch einzelne Zonen wie Rosengarten oder Sauerfeld mit aufs Papier. Hierzu sollen in weiteren Sitzungen dann Ideen und eben Visionen entwickelt werden. Dabei wird vor allem festgestellt, was die jeweiligen Stärken der einzelnen Zonen sind. So eignet sich die Knapper Straße durch die hohe Dichte an Ärzten und Gesundheits-Dienstleistern nach Ansicht der Visionäre hervorragend als „Gesundheits- & Wellnesszone“, der Rosengarten als „Familienzone“ in der Kinder ungestört spielen können und die Alt- und Oberstadt als „Kultur- und Gastronomiezone“.

Visionspapier noch 2016

Zu Beginn der Vision Lüdenscheid 2020 wurde deutlich darauf verwiesen, dass man dieses Mal vor allem handeln möchte. Und dass dieses Ziel noch immer fester Bestandteil der Planungen ist, macht der Zeitplan deutlich. Noch in diesem Jahr will man ein Visionspapier in den Händen halten, das alle Ideen und Visionen der Arbeitskreise beinhalten soll. Danach geht es an die Umsetzung der einzelnen Punkte. Und auch das Argument „dafür ist kein Geld da“ wollen die Visionäre nicht gelten lassen. So sollen notfalls alternative Finanzierungsquellen aufgetan werden, wenn es seitens der Stadt am nötigen Kleingeld zur Finanzierung hapert. Dabei hat man vor allem die heimische Wirtschaft im Blick. Denn gerade diese werde von einer attraktiveren Innenstadt profitieren. Zum Beispiel durch zuziehende Fachkräfte.

Nach Auftakt geht es stramm weiter

Wie bereits erwähnt, fand in der letzten Woche das Auftakttreffen mit rund 50 Visionären statt. Dabei lernten sich die Teilnehmer teilweise auch erstmal persönlich kennen. Nun werden Arbeitskreise gebildet und dann soll es in Intervallen von 14 Tagen immer wieder Treffen geben, um die Vision Lüdenscheid 2020 auszuarbeiten. Wer sich an den Prozessen beteiligen will, ist herzlich eingeladen, sich zu engagieren. Auf Nachfrage geben wir gerne einen Kontakt zu den verantwortlichen weiter. Schreiben Sie dafür einfach eine E-Mail an: s.parnemann@guten-tach.de.

Unterstütze uns auf Steady
Ich bin 31 Jahre jung und gehöre zur viel besprochenen Generation Y. Seit 1999 nutze ich digitale Kommunikationswege und seit 2012 bin ich Online-Unternehmer und berate und betreue Unternehmen als Social Media Experte.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here