Lüdenscheid. (mill) Nicht das leuchtende Schwarz der LTV-Fechter, sondern das Rot der Nationalmannschaft trug Henrike Enders auf dem World Cup Turnier „Young Lions Junior Women“ im finnischen Espoo (Helsinki). Insgesamt waren 144 Starterinnen aus der ganzen Welt angetreten.

In der Vorrunde startete Enders zunächst zurückhaltend und musste die Gefechte gegen Sofia Tauriainen (FIN) und Valeria Palomo (ESP) mit 2:5 und 4:5 verloren geben. Bei den restlichen vier Begegnungen hatten dann die Polin Paulina Wilaszek (5:3), die Britin Sadie Greetham (5:4), die Schwedin Elvira Martenssen (5:3) sowie die Französin Alexandra Louis Marie (5:4) das Nachsehen.

Auf Rang 46 zog Enders ungefährdet in die anschliessenden K.o.-Gefechte ein. Die Schweizerin Cecilia Trojani (83) stellte kein Problem dar und wurde souverän mit 15:4 aus dem Rennen geworfen. Das Folgegefecht gegen die Heidenheimerin Anna Hornischer forderte die LTV-Fechterin deutlich mehr. Im ersten Drittel lagen beide Fechterinnen gleich auf. Nach der Pause konnte die Westfälin sich bis zum 14:10 absetzen, kassierte dann aber noch zwei Gegentreffer, bevor sie das Gefecht mit 15:12 für sich entschied.

Gegen die spätere drittplatzierte Italienerin, Isabella Signani, begann die LTV-Fechterin vollkommen paralysiert. Mit dem Gedanken, dass der jetzt mögliche Einzug ins Achtelfinale gute Voraussetzungen für die Mannschaftsnominierung zur Europameisterschaft bedeutet hätte, sollte zunächst keine Aktion gelingen. Erst in der Mitte des zweiten Drittels löste sich der Knoten. Allerdings war der Rückstand mit 2:9 Treffern da schon enorm. Im laufe des letzten Drittels schaffte die Werdohlerin es sich auf 9:12 heran zu kämpfen. Die Italienerin spielte auf Zeit und vermied durch Doppeltreffer ein weiteres Aufholen. Das Gefecht endete 12:15. Damit schied Henrike Enders auf Rang 25 aus.
Mit 32,4 Punkten liegt die LTV-Fechterin auf Rang sechs der DFB-Rangliste.

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