Lüdenscheid. (mill) Stark vertreten war der LTV 1861 beim 12. Schlägel- und Eisen Turnier in Bochum. Mit Paul Busch, Valentin Enders, Yasir Abd El Gawad und Felix Klose standen am Sonntagmorgen zunächst vier Lüdenscheider Degenfechter im 40er Starterfeld auf der Planche. Etwas später starteten auch Marie Courouble, Constanze Millutat und Jasmin Nagler.



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Busch und Enders konnten ungeschlagen in die K.o.-Runde einziehen. Abd eEl Gawad schaffte es trotz dreier, knapper Niederlagen ebenfalls. Lediglich der Jüngste im Bunde, Felix Klose, musste gehörig Lehrgeld zahlen und schied nach der Vorrunde aus. Die ersten beiden Direktausscheidungen konnte das verbliebene Trio sicher für sich entscheiden. Im dritten K.o. trafen dann Busch und Enders aufeinander. Nach einem 15:10 für Busch musste Enders in den Hoffnungslauf. Das gleiche Schicksal ereilte Abd El Gawad, der zuvor dem Münsteraner Niels Schüling unterlag. Beide Werdohler verloren das K.o. und schieden somit auf den Rängen 9 (Enders) und 11 (Abd El Gawad) aus.

Jetzt allein im Viertelfinale deklassierte Busch Romeo Valentin (TuS Hamm) mit 15:3, bevor er nach einem ebenfalls klaren 15:7 über Adrian Seuthe (TSV Hagen) gegen den Herner Dominik Berkel ins Finale einzog. Das Schlussgefecht war bei Busch deutlich in drei Phasen eingeteilt. Zunächst dominierte der den Herner deutlich und setzte sich ab. Dann, unkonzentriert, ließ er seinen Gegner wieder herankommen. In der Gefechtspause sammelte sich der Lüdenscheider und  zog schließlich zum 15:12 Sieg davon.

Bei den Damen kamen alle drei in die Direktausscheidungen. Mit nur wenig Turniererfahrung stieg Jasmin Nagler als erste, nach zwei Niederlagen, auf Rang 28 aus. Constanze Millutat gewann das erste K.o. gegen Anna-Marie Maassen (Krefeld) um anschließend von der späteren Turniersiegerin Kendra Bittner (Herne) in den Hoffnungslauf geschickt zu werden. Unkonzentriert verlor sie das anschließende Gefecht gegen Ariane Rippert aus Solingen. Aus auf Platz 18. Aber auch Courouble zeigte sich nicht von der besten Seite. Mit teilweise knappen Ergebnissen strapazierte sie zwar die Nerven der mitgereisten Betreuer, konnte sich jedoch bis ins Halbfinale kämpfen. Hier erwartete Kendra Bittner die Lüdenscheiderin. Eine deutlich 9:15 Niederlage bedeutete schließlich Rang 3 für Marie Courouble.

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