Monika Unger arbeitet gern mit Baustoffmaterialien, Pigmenten, Acrylemulsionen und anderen Materialien, die ihren Bildern eine besondere Struktur geben.

Lüdenscheid. Monika Unger hat Freude an Experimenten. Die Lüdenscheider Malerin staunt manchmal selbst, wie sich ihre Bilder verselbstständigen. Dann muss sie sich von ihren ursprünglichen Vorstellungen lösen, sie ganz einfach loslassen und sich neu auf ihr Werk einlassen. „Loslassen“ – so heißt auch ihre Ausstellungen, die noch bis zum 11, Dezember im Kundenforum der Sparkasse Lüdenscheid zu sehen ist.

Neue Techniken und kreative Impulse

„Lerne loslassen, denn das ist der Weg zum Glück“, zitierte Sparkassenvorstand Markus Hacke anlässlich der Ausstellungseröffnung Buddha. Diesen Weg hat Monika Unger mit ihren Bildern gefunden. Sie löst sich gern mal aus Malroutinen und schafft so Platz für neue Techniken und kreative Impulse.

Die Bildern haben keine Namen. Die Ausstellung heißt "Loslassen".
Die Bildern haben keine Namen. Die Ausstellung heißt „Loslassen“.

Und dass sich die Bilder verselbstständigen ist keinesfalls ein Witz. Die Lüdenscheiderin, im Hauptberuf Zahnmedizinische Fachassistentin, arbeitet gern mit Baumaterialien, die auf und mit der Leinwand reagieren. „Das passiert oft Überraschendes“, sagt die Malerin.

Experimente mit Farbe, Acrylemulsionen, Spachtelmassen, Marmormehl, Sand und Pigmenten führen überwiegend zu abstrakten Bildern und Collagen, in die sie gern auch Texte einbaut.

Materialien mit Eigenleben

Nach dem Start als Autodidaktin wollte Monika Unger mehr. „Ich spürte, dass ich mich nicht mehr weiterentwickelte“, sagt sie. Deshalb vertieft sie sich seit mehreren Jahre in die Technik der Malerin Gabriele Musebrink. Ihre Liebe gilt natürlichen Materialien mit Eigenleben: Pigmente, Marmormehl, Erden, Öle, Dammar, Knochenleime, Wachse, Sumpfkalktünche oder auch Quark. In den Workshops der Essener Künstlerin arbeitet Monika Unger dann mehr mit dem Spachtel als mit dem Pinsel.

Ausstellungen seit 2010

Die 30 Werke im Kundenforum der Sparkasse bieten einen guten Überblick über die Techniken, die Monika Unger im Laufe der Jahre bevorzugt hat. Seit 2010 geht die Lüdenscheidern mit ihren Bildern an die Öffentlichkeit. Sie waren unter anderem im „machwas“, im Hagener „Allerweltshaus“, im „Ciccolina“ oder im „Kleinen Prinzen“ in der Lüdenscheider Altstadt zu sehen

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