Mehr als 30 Wehrleiter trafen sich zur Dienstbesprechung im Kreishaus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Mehr als 30 Leiter der Feuerwehren im Märkischen Kreis trafen sich zu ihrer turnusmäßigen Dienstbesprechung im Lüdenscheider Kreishaus.
Großes Lob bekamen Verwaltung und Politik von den Feuerwehren im Märkischen Kreis für die Pläne und Vorlage für das neue Ausbildungszentrum. Stellvertretend für seine Kameraden formulierte Georg Würth, Leiter der Feuerwehr in Kierspe und Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Märkischer Kreis, bei der jüngsten Dienstbesprechung der Wehrleiter im Lüdenscheider Kreishaus: „Wir unterstützen die Pläne des Kreises. Ich kann nur alle Feuerwehrkameradinnen und –kameraden herzlich einladen an der Kreistagssitzung nächste Woche teilzunehmen und das durch unsere Anwesenheit auch zu dokumentieren.“

Landrat Thomas Gemke hat vor den mehr als 30 Teilnehmern die Pläne für ein neues Ausbildungszentrum der Feuerwehr noch einmal zusammengefasst. Das neue Ausbildungszentrum werde nach den Plänen voraussichtlich rund zehn Millionen Euro kosten, hinzu kämen Investitionen in Höhe von 1,8 Millionen Euro für den zentralen Standort für den Krankentransport im Märkischen Kreis. „Der Rettungsdienst ist davon nicht betroffen“, so der Landrat. Aber weil es nun einmal so sei, dass der Märkische Kreis insgesamt 23 Rettungsassistenten einstellen müsse, hätte man drei neue Rettungswachen bauen müssen. Landrat Thomas Gemke: „So gesehen werden 2,75 Millionen Euro eingespart durch die Zusammenlegung an einem Standort für den Krankentransport an der Autobahn bei Lüdenscheid.“

Gemke erläuterte noch einmal, dass sich an der Unterbringung des Feuerwehr-Service-Centers in Iserlohn nichts ändere. „Da bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Stadt Iserlohn.“

Der Landrat nutzte die Gelegenheit im Beisein des stellvertretenden Bezirksbrandmeisters Uwe Wiedenbeck, allen Wehrleitern sowie deren Feuerwehrkameradinnen und Kammeraden für deren Einsatz zum Wohle der Menschen im abgelaufen Jahr zu danken. Gemke erinnerte speziell an den Hochwasser-Einsatz im münsterländischen Greven und den Großbrand bei der Firma Muschert & Gierse in Neuenrade-Küntrop.

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