Arne Machel
Arne Machel und Sophia Beste in der Stadtbibliothek Kierspe: Ein Exemplar von "Lilli und Lobo" gehört ab sofort zum Bestand.

Kierspe. „Lilli und Lobo“ haben den Praxistest bestanden. Zehn Mädchen und Jungen hörten kürzlich in der Kiersper Stadtbibliothek die Geschichte von Lilli und ihrem großen Freund, dem Seelöwen. Sie hatten jede Menge Spaß und Autor Arne Machel auch. Für den Kierspe Journalisten war dieser Besuch in der Stadtbibliothek eine Premiere. Erstmals trat er als Vorleser an und erstmals las er aus einem selbst geschriebenen Buch.

Machels Geschichte passte wunderbar in die Reihe „Geschichtenspaß“ der Stadtbibliothek. Die Zutaten seiner ersten Kindergeschichte bestehen aus ein wenig Abenteuer, einer Portion Fantasie und einem großen Stück Selbstbewusstsein.

Kein reines Fantasieprodukt

„Seit vielen Jahren trage ich Geschichten im Kopf mit mir herum“, sagt Arne Machel. Oft sind es Begebenheiten aus seinem eigenen Leben. Auch „Lilli und Lobo“ ist kein reines Fantasieprodukt. „Ich wollte eine Geschichte schreiben, die Kindern Spaß macht und sie das Abenteuer Lesen erleben lässt“, sagt der Autor. Unvergessen sind dem Kiersper die Stunden, in denen er seinen Töchtern vorgelesen hat und seine Freude, als die Mädchen selbst zu Bücherwürmern wurden.

Vor zwei Jahren verbrachte Arne Machel dann die Abendstunden eines Frühjahrsurlaubs in Patrizias Café auf Mallorca – nach zwei Wochen stand der erste Manuskriptentwurf für „Lilli und Lobo“. Es ist die Geschichte von Lilli, die ihr Selbstbewusstsein entdeckt und endlich ihre Angst vor dem Schwimmen überwindet. Der geheimnisvolle Seelöwe Lobo und der Gärtner Manuel helfen ihr dabei . . .

Arne Machel verschlang zunächst selbst jede Menge Kinderbücher

Bis Arne Machel die erste Probe aufs Exempel machte, verging viel Zeit. Er verschlang nochmals Berge von Kinderbüchern. Schließlich wollte er nicht nur eine gute Geschichte schreiben. Sie sollte auch in einer Sprache geschrieben sein, die Kinder gut verstehen. Dafür war jede Menge Feinschliff nötig. Als Zeitungsredakteur hatte Arne Machel bisher ja vornehmlich für ein erwachsenes Publikum getextet.

Schließlich war es soweit. Im vergangenen Jahr drückte er seiner Bekannten Gisela Paulick das Manuskript in die Hand. Die Konrektorin las es mit ihren Leseanfängern in der Kiersper Bismarckschule. „Die Kinder haben die Geschichte selbst gelesen und sie hat ihnen gut gefallen – das war für mich das Zeichen, weiter zu machen.“

Zermürbende Suche nach einem Verlag

Es folgte die für jeden Autor zermürbende Suche nach einem Verlag, der die Geschichte veröffentlichen würde. Rund zwei Dutzend Kinderbuchverlage hat Arne Machel angeschrieben – ohne Erfolg. Große Hoffnungen hatte er sich ohnehin nicht gemacht. Er entschloss sich, das Buch im Münsteraner Verlag Monsenstein und Vannerdat als book on demand zu publizieren.

Einfühlsame Bilder von Sophia Beste

In der Kiersper Künstlerin Sophia Beste fand der Autor eine Illustratorin, die die Geschichte von „Lilli und Lobo“ mit einfühlsamen Aquarellen ins Bild setzte.

Arne Machel
Lilli und ihr großer Freund, der Seelöwe Lobo.

„Mit Sophia Beste, die auch schon für den Halveraner Autor Achim Möbus ein Buch bebildert hat, stimmte gleich die Chemie“, freut sich Arne Machel. „Sie hat sofort Zugang zu der Geschichte gefunden.“

„Lilli und Lobo“ ab sofort im Buchhandel

Seit einigen Tagen liegt „Lilli und Lobo“ druckfrisch vor und kann über den Buchhandel zum Preis für 10,80 Euro bestellt werden (ISBN 978-3-95645-309-9). Das Buch für Kinder im Erstlesealter ist 54 Seiten stark und enthält 13 Abbildungen von Sophia Beste. Die Kiersperin hat auch das Titelbild gestaltet.

Die Präsentation von „Lilli und Lobo“ beim „Geschichtenspaß“ in der Stadtbibliothek Kierspe hat Arne Machel und der Illustratorin großen Spaß gemacht. „Ich komme gern in Kindergärten und Schulen, um auch dort vorzulesen“, verspricht Arne Machel. Den Praxistest im Kreis von Kiersper Kindern haben er und „Lilli und Lobo“ ja schließlich schon bestanden.

Kontakt: Arne Machel, Telefon 02359/2939297, mobil 1070 900 05 70, email: mel.machel@t-online.de

 

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