Lichtkunst im neuen Park an der Volme
Der erste Entwurf von Diana Ramaekers: In der Überarbeitung ziert jeweils nur noch ein Lichtbogen die Ein- bzw. Ausgänge. Bild: Diana Ramaekers

Schalksmühle. Lichtkunst aus den Niederlanden im neuen Generationenpark an der Volme: Diana Ramaekers aus Eindhoven soll weiter an ihren Plänen zur Illumination des Parks arbeiten und eine konkrete Planung vorlegen. Das hat der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde in seiner Sitzung am 19. Januar bei einer Enthaltung beschlossen.

Die Künstlerin stellte am Montag ihre Pläne selbst vor. Danach sollen die Ein- bzw. Ausgänge des Park mit etwa drei Meter hohen Metallbögen bestückt werden. Sie werden mit LED-Leuchten ausgestattet. Die Stufenanlage könnte eine Konturbeleuchtung erhalten. Das Licht soll aus LED-Leuchten kommen, die in die Stufen eingelassen werden. Zudem könnte der Wasserspielplatz mit LED-Leuchten eingefasst werden. Zu den Planungen gehört auch die Gestaltung der Rückwand der Kegelbahn des Hotels zur Post. Sie könnte begrünt und ebenfalls mit LED-Leuchten versehen werden. „Diese Leuchten strahlen dann im Dunklen wie kleine Sterne“, sagte Diana Ramaekers.

Für das Projekt stehen 80 000 Euro brutto zur Verfügung. 60 Prozent der Kosten erhält die Gemeinde als Zuschuss. SPD-Fraktionschef Lutz Schäfer bewertet den ersten Entwurf als „sehr ansprechend“. Er rechnet mit einer „spürbaren Aufwertung“ des Parks. Allerdings soll über das Vorhaben erst entschieden werden, wenn Diana Ramaekers den endgültigen Entwurf mit der dazugehörigen Kostenplanung vorgelegt hat. Bedenken, dass die LEDs oder die Bogenkonstruktionen im Eingangsbereich Opfer von Vandalismus werden könnten, zerstreute sie am Montag, „Das ist alles idiotensicher.“

Diana Ramaekers zählt zu den wenigen europäischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich in den vergangenen 20 Jahren fast ausschließlich den Erscheinungsformen des Lichts widmet. Ihr Werk existiert in einem Grenzbereich von Zeichnung, Skulptur und Video. In ihren Installationen und Performances überschreibt sie ausgewählte oder vorgefundene Oberflächen, Formen und Räume mit Licht 2013 zählte Diana Ramaekers zu den Künstlern, die bei den Lüdenscheider Lichtrouten einen starken Eindruck hinterließen.

Sie hatte sich am Wettbewerb „Orte des Lichts“ beteiligt und während der Tagung des Preisgerichts einen Sonderpreis erhalten. Ihr Konzept gefiel Jurymitglied Oliver Hoffmeister so gut, dass er spontan einen Sonderpreis für Ramaekers Arbeit ausgelobt hatte. Gewinner des Wettbewerbs wurde der Wuppertaler Lichtplaner Uwe Knappschneider, Inhaber des Büros Licht/Raum/Stadt-Planung. Auf der Grundlage seines Entwurfs sollen die Orte des Lichts vom Rathausplatz bis in die Mühlenstraße gestaltet werden.

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