Laura Bleul war mit ihren Leistungen im Speerwerfen und Kugelstoßen nicht wirklich zufrieden. Foto: Dirk Maximowitz
Halver/Schalksmühle. Auch in den Ferien sind die Leichtathleten der LG Halver-Schalksmühle nicht untätig und nutzen die Zeit nicht nur zum Training, sondern auch für Wettkämpfe. Bei einem Abendsportfest des TV Deilinghofen im Felsenmeerstadion in Hemer am Freitag, 15. Juli., war die LG mit drei Aktiven vertreten.
Eine Woche nach den Westfälischen Jugendmeisterschaften sicherte sich Laura Bleul zwar mit Kugel und Speer jeweils unangefochten den Tagessieg in der weiblichen Jugend U18, war mit ihren Leistungen aber dennoch nicht wirklich zufrieden. Im Speerwurf musste sie sich mit 35,91 Meter zufrieden geben, hatte dabei aber mehr als fünf Meter Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Bestleistung um 70 Zentimeter verpasst

Im Kugelstoßen war sie mit 12,76 Meter sogar ein bisschen besser als bei den Westfälischen und siegte mit fast drei Metern Vorsprung, verpasste ihre Bestleistung aber um knapp 70 cm.
Martin Stollberg ging in der männlichen Jugend U20 an den Start. Über 100 Meter lief er bei 1,8 Metern Gegenwind 12,48 Sekunden. Über 110-Meter-Hürden belegte er in neuer Bestzeit von 19,24 Sekunden Platz zwei. Auch hier wehte ein Gegenwind von 0,9 Metern pro Sekunde. Im Kugelstoßen holte sich der Halveraner – allerdings konkurrenzlos – mit 7,62 Meter den Tagessieg.

Maximowitz mit Jahresbestzeit über 400 Meter

In Dortmund stellte Martin Stollberg mit 2,80 Meter seine Bestleistung im Stabhochsprung ein. Foto: Dirk Maximowitz
In Dortmund stellte Martin Stollberg mit 2,80 Meter seine Jahresbestleistung im Stabhochsprung ein. Foto: Dirk Maximowitz
Ebenfalls zweimal am Start war auch LG-Sportwart Dirk Maximowitz. Über 100 Meter Hürden lief eine Woche nach den Deutschen Seniorenmeisterschaften überhaupt nichts zusammen. Mit 16,68 Sekunden lieferte Maximowitz bei 0,9 Metern Gegenwind die schlechteste Zeit des Jahres ab. Dafür hielt er sich im anschließenden 400-Meter-Lauf schadlos. Gegen die 30 Jahre jüngere Konkurrenz blieb zwar nur der dritte und letzte Platz, mit 61,48 Sekunden sprang aber am Ende eine Jahresbestzeit heraus.
Am vergangenen Mittwoch nutzten Maximowitz und Stollberg dann noch die Chance zu einem kleinem Stabhochsprungwettkampf im Dortmunder Stadion Rote Erde. Bei knapp 30 Grad im Schatten zeigten beide bei ihrer Anfangshöhe von 2,50 Meter zuerst große Probleme und sprangen diese Höhe erst im dritten Versuch. Anschließend wurde es dann aber bei beiden besser. Martin Stollberg stellte mit 2,80 Meter seine Jahresbestleistung ein, Dirk Maximowitz überwand sowohl die 2,90 Meter als auch die neue Jahresbestleistung von 3,00 Metern jeweils im dritten Versuch.

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