Plettenberg. Bei der Gedenkveranstaltung im Böhler Park zum Volkstrauertag hatte Pfarrer Dietmar Auner an die Schulen appelliert, Jugendliche zur Teilnahme und Mitgestaltung der Gedenkveranstaltungen zu bewegen. Dazu schreibt uns Günter Heerich einen Leserbrief.



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Heute gab es erste Reaktionen auf die Rede von Herrn Auner zum Volkstrauertag. Frau Minner vom ASG (Albert-Schweitzer-Gymnasium) zeigte auf, was in Sachen Geschichte alles am ASG bewirkt wird, sieht aber auch die Stadt in der Pflicht, die Schulen einzuladen. Auf die Frage an Herrn Auner, warum keine Konfirmanten anwesend waren, wies er darauf hin, dass es keine kirchliche Veranstaltung ist. Dr. Stroben, Schulleiter der Zeppelinschule, sieht sich nicht in der Pflicht, Kinder zur Teilnahme an solchen Veranstaltungen bewegen.

Ja, ja, so ist das in unserer Zeit, bloß keine Initiative übernehmen, immer mit dem Finger auf andere zeigen, um von einem selber abzulenken.

Als ich zur Schule ging, hat unser Lehrer Herr Armin Born mit den Schülern der achten Klasse die Gräber am Ehrenmal gepflegt, dabei hat er uns so ganz nebenbei unsere Geschichte vermittelt und uns dazu aufgerufen, wenigstens einmal im Jahr am Ehrenmal der Toten zu gedenken.

War das zu viel verlangt? Nein.

Günter Heerich, Sundheller Str. 23, Plettenberg

(Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers/der Verfasserin wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu kürzen vor.)

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