Förster Thomas Kroll-Bothe und sein Hund Leo schickten die Plettenberger Grundschüler auf den Waldparcours im Saley. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Herrliches Wetter begleitete die Plettenberger Grundschüler heute (Dienstag) bei den Waldjugendspielen. In kleinen Gruppen machten sich über 200 Mädchen und Jungen aus den 4. Klassen der Martin-Luther-Schule (Plettenberg und Oestertal), Hallenschule, Grundschule Holthausen und Grundschule Eschen von der Sehnsuchtsbirke auf, um anhand von 23 Stationen auf dem oberen Saleyrundweg Fragen zu beantworten und Aufgaben zu lösen.

Förster Thomas Kroll-Bothe und sein Hund Leo schickten die Kinder auf den Weg. Zuvor sprach der Förster mit den Schüler/innen über die fünf Waldgebote:

  • immer auf markierten Wegen bleiben
  • keinen Lärm machen
  • kein Feuer anzünden
  • Bäume, Sträucher und Kräuter nicht absichtlich beschädigen
  • Abfälle wieder mitnehmen
Foto: Bernhard Schlütter
Foto: Bernhard Schlütter

Mit Hilfe dieser Hinweise konnten bereits die ersten Fragen beantwortet werden. Auf dem weiteren Weg lernten die Waldspieler z.B., welche Tiere in unseren Wäldern leben, welche Pflanzen hier wachsen, wie man die ungefähre Höhe eines Baumes schätzen und sein Alter bestimmen kann. Neugierig wanderten die Kinder durch den Wald und hatten dabei vor allem auch viel Spaß.

Die Nachbereitung und Auswertung der Fragebögen fand anschließend in den Schulen statt.

Rund 3300 Mädchen und Jungen nehmen teil

Eröffneten die Waldjugendspiele (von links) Landrat und Schirmherr Thomas Gemke, Forstdirektor Bernd Schmitt, Gräfin Bettina von Baudissin und Burkhard Laaser. Foto: Hendrik Klein
Eröffneten die Waldjugendspiele: (von links) Landrat und Schirmherr Thomas Gemke, Forstdirektor Bernd Schmitt, Gräfin Bettina von Baudissin und Burkhard Laaser. Foto: Hendrik Klein

Die Waldjugendspiele finden seit 17 Jahren im Märkischen Kreis statt. Rund 3300 Schülerinnen und Schüler aus 139 Klassen von 64 Schulen nehmen in diesem Jahr teil. Damit ist der Märkische Kreis wie schon seit Jahren wieder spitze in Nordrhein-Westfalen. Geplant und durchgeführt werden die Waldjugendspiele von der Waldschule in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Revierförstern des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland.

Sprachcamp in Wald und Flur

Die Waldjugendspiele sind nur ein Teil der Arbeit der Waldschule MK. Jedes Jahr wird sie von rund 7000 Personen besucht. Im Juli konnte der insgesamt 100.000. Gast an der Aucheler Straße in Letmathe begrüßt werden.

700 Jungen und Mädchen beteiligten sich an den erlebnispädagogischen Führungen im Wald für Kindergartenkinder. Außerdem fand zum ersten Mal in Eigenregie ein Sprachcamp statt, bei dem Kinder mit Migrationshintergrund der Klassen 1 bis 3 spielerisch in Wald und Flur mit der deutschen Sprache in Kontakt kamen.

Das Sprachcamp war ein so großer Erfolg, dass es in den Herbstferien mit 60 Jungen und Mädchen fortgesetzt wird. Betreut werden die Kinder von einem Team bestehend aus Logopäden, Motopäden, Musiktherapeuten sowie von den Mitarbeitern der Waldschule.

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