Im Speerwurf steigerte sich Lara Bleul beim Wettkampf in Dortmund auf 35,61 Meter.
Halver/Schalksmühle. Drei Starts, drei Bestleistungen – bei einem Sportfest in Dortmund nutzte Laura Bleul am Sonntag die fast idealen äußeren Bedingungen zu einem erfolgreichen Wettkampftag. Nach dem Freitagstraining hatte ihr Trainer Dirk Maximowitz angesichts der Trainingsleistungen und der Wettervorhersagen vorgeschlagen, diesen Wettkampf kurzfristig ins Programm aufzunehmen – eine gute Entscheidung, wie sich am Sonntag herausstellte.
Zunächst stand der Diskuswurf der weiblichen Jugend U18 auf dem Programm. Nach zwei ungültigen Versuchen steigerte Laura im dritten Versuch ihre Bestleistung um rund drei Meter auf 30,49 Meter. Danach war die Luft etwas raus, allerdings warf die 16-Jährige im Endkampf noch zweimal über 29 Meter und damit weiter als ihre bisherige Bestleistung, was ihr Platz drei einbrachte. Siegerin wurde die Deutsche Meisterin dieses Jahres und Weltmeisterin im Kugelstoßen der U18, Julia Ritter vom SuS Oberaden, die knapp 47 Meter warf.

Mit der Kugel auf 12,22 Meter

Nach den 11,82 Metern vom vorigen Sonntag, erzielt im strömenden Regen, sollten beim anschließenden Kugelstoßen die 12 Meter fallen. Schon beim Einstoßen landete die Kugel genau auf der 12-Meter-Linie. Gleich im ersten Versuch wurde dann die neue Bestleistung von 11,95 Metern gemessen. Nach einem etwas schlechteren zweiten Versuch konnte sich Laura dann im dritten Durchgang noch einmal deutlich auf 12,22 Meter steigern. Im Endkampf konnte sie dann nicht mehr zulegen, hatte als Siegerin aber knapp 70 Zentimeter Vorsprung auf Franziska Folz von der LG MTV/TV Städtisch Rahmede aus Altena (11,54 Meter).

Persönliche Bestweite um einen Meter übertroffen

Und auch beim abschließenden Speerwurf konnte Laura Bleul ihre gute Form unter Beweis stellen. Nach einem völlig missglückten ersten Versuch segelte der Speer im zweiten Durchgang auf 35,61 Meter, knapp einen Meter weiter als bei ihrem bisher besten Wurf. Eine weitere Steigerung gelang ihr leider nicht, so dass am Ende in einem starken Feld Platz fünf zu Buche stand.

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