Inge Blask (SPD), Stefan Weige (FDP, M.) und Marco Voge (CDU, 2. v. r.) stellten sich den jungen Erwachsenen und Jugendlichen im Plettenberger Jugendzentrum vor. Klaus Salscheider (2. v. l.) und Michael Schröder moderierten das Jugendforum. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Landtagskandidaten Inge Blask (SPD), Marco Voge (CDU), Stefan Weige (FDP), Christoph Diederich (Die Linke) und Jörg Pyzalla (Bündnis 90/Die Grünen) stellten sich am Mittwoch (3. Mai) im Jugendzentrum Alte Feuerwache vor. Das Plettenberger Jugendforum stand ganz im Zeichen der Landtagswahl am 14. Mai.

Klaus Salscheider, Leiter des Stadtjugendrings, und Michael Schröder vom Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Plettenberg, moderierten die Runde und freuten, sich dass zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit zum Gespräch mit den Politikern wahrnahmen.

Während in großer Runde die Vorstellungen der einzelnen Kandidaten erfolgte, tauten die jungen Leute in den kleinen Gesprächskreisen, die in Form eines Speed Datings durchgeführt wurden so richtig auf. Die Themenbereiche Haushalt NRW, Beruf und Familie, Sicherheit, Politikverdrossenheit hatten die Organisatoren vorgegeben. Eigeninitiativ erweiterten die Jugendlichen die Palette. „Wir haben in Plettenberg nur eine Kinderarztpraxis. Das reicht nicht“, bemängelte eine junge Frau und Mutter. Die Busverbindungen innerhalb von Plettenberg und in die umgebenden Städte seien nicht ausreichend, kritisierten andere. Die Politiker nahmen Kritik und Anregungen, teils bekannt, teils neu, auf, versprachen, sich einzusetzen. Patentlösungen hatten sie nicht parat.

Gespräche sollten nicht nur vor Wahlen stattfinden

Einige Jugendliche und junge Erwachsene waren zum Jugendforum in die Alte Feuerwache gekommen. In den kleineren Gesprächsrunden äußerten sie ihre Sorgen und Wünsche gegenüber den Landtagskandidaten. Foto: Bernhard Schlütter

„Solche Veranstaltungen sollten öfter stattfinden, nicht nur direkt vor Wahlen“, brachte es Stefan Weige auf den Punkt. Alle Kandidaten würden auch zu anderer Gelegenheit gerne wiederkommen, bestätigten sie. Vielleicht würden es dann auch alle pünktlich schaffen, denn Christoph Diederich aus Hemer und Jörg Pyzalla aus Menden hatten Entfernung und Verkehrsdichte offenbar falsch eingeschätzt. Während Diederich es gerade noch zur Vorstellungsrunde schaffte, traf Pyzalla mit über einer Stunde Verspätung ein und hatte nur noch Gelegenheit zu einem kurzen Statement.

Jörg Pyzalla traf mit Verspätung ein und hatte daher nur Gelegenheit zu einem kurzen Statement. Foto: Bernhard Schlütter

Das Jugendforum endete mit dem gemeinsamen Appell der Politiker und Moderatoren an die Wahlberechtigten unter den jungen Leuten: „Die Hauptsache ist, dass ihr wählt!“ An der NRW-Wahl kann man übrigens nicht nur am 14. Mai teilnehmen, sondern jetzt schon während der Öffnungszeiten im Rathaus per Briefwahl. Infos dazu gibt es auf der Homepage der Stadt Plettenberg.

Entscheidungshilfe: der Wahl-O-Mat

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