Andrea Bialek führte Landrat Thomas Gemke (Mitte) und Fachbereichsleiter Volker Schmidt durch ihre Einrichtung. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Lüdenscheid (pmk). Anlässlich des „Internationalen Tages der Pflege“ besuchten Landrat Thomas Gemke und Fachbereichsleiter Volker Schmidt das AWO-Seniorenzentrum Parkstraße in Lüdenscheid.
Es ist eines der Zukunfts-Themen schlechthin: Die Gesellschaft altert, und wir alle werden immer älter. Wie kann ein selbstbestimmtes Leben im Alter gesichert werden. Themen, über die Landrat Thomas Gemke und der für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz beim Märkischen Kreis zuständige Fachbereichsleiter Volker Schmidt bei ihrer Stippvisite im AWO-Seniorenzentrum Parkstraße in Lüdenscheid mit Einrichtungsleiterin Andrea Bialek diskutierten. Sie nutzten bei ihrem Besuch anlässlich des „Internationalen Tages der Pflege“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Wir für Sie“ stand, die Gelegenheit zu einem Rundgang durch das Seniorenzentrum und ließen sich die Sorgen und Nöte der Branche schildern.

 Monika Lüsebrink und Nicole Bölling maßen Blutzucker und Blutdruck beim Landrat. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Monika Lüsebrink und Nicole Bölling maßen Blutzucker und Blutdruck beim Landrat. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
Etwa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich an der Parkstraße und knapp 90 Bewohner. Die sind in 56 Einzel- und zwölf Doppelzimmer untergebracht. Andrea Bialek und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten sich anlässlich des „Internationalen Tages der Pflege“ wie 60 andere Seniorenzentren der Arbeiterwohlfahrt mit verschiedensten Angeboten und luden die Interessierten dazu ein, ihr Haus zu besuchen. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, erklärte Andrea Bialek den Gästen aus der Kreisverwaltung. Sie erfuhren, dass es heutzutage kein großes Problem mehr ist, einen Platz in einem Seniorenzentrum zu bekommen – egal ob für die Tages-, Kurzzeit- oder stationäre Pflege. Andrea Bialek: „Die Zeit der langen Wartelisten ist vorbei.“

Landrat Thomas Gemke nutzte die Gelegenheit, sich von Nicole Bölling den Blutdruck und von Monika Lüsebrink den Blutzucker messen zu lassen. Gemke und Schmidt überraschte bei ihrer Besichtigung nicht, dass sich die immer älter werdende Gesellschaft auch in der Belegung des AWO-Seniorenzentrums niederschlägt. „Vor 20 Jahren kamen die 70- bis 80-Jährigen zu uns, heute sind es die 80- bis über 90-Jährigen. Ein 100. Geburtstag ist bei uns keine Seltenheit mehr“, erzählt Andrea Bialek.

Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege NRW betreibt die Arbeiterwohlfahrt 61 Seniorenzentren, in denen 7.500 Menschen stationäre Pflege finden. In Nordrhein-Westfalen pflegen und betreuen insgesamt 124.000 Pflegekräfte 276.000 Menschen in 829 ambulanten Pflegediensten, 379 Tagespflegeeinrichtungen und 1.399 Alten- und Pflegeheimen der Freien Wohlfahrtspflege.

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