Shari Kowalewski: "Auch Azubis haben ein Recht auf bessere Mobilität."
Juso-Unterbezirksvorsitzende Shari Kowalewski: „Auch Azubis haben ein Recht auf bessere Mobilität.“

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Von Samstag, 3. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, findet die Landeskonferenz der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) im Lüdenscheider Kulturhaus statt. Zum ersten Mal treffen sich die 150 Delegierten im Sauerland, um über Anträge und Personal zu beraten. Der „Landesparteitag“ des SPD-Jugendverbands steht in diesem Jahr voll im Zeichen der Kampagne „Zukunft gibt’s nicht für lau!“ Mit dieser Kampagne machen sich die NRW Jusos stark für mehr Investitionen in öffentliche Daseinsvorsorge wie Mobilität, Gesundheit und Bildung.

Leitantrag zum Thema Mobilität

Thema Mobilität: Hier ist ein Leitantrag des Landesvorstands zu erwarten. Im letzten Jahr beschlossen die Landes-Jusos unter anderem die Forderung nach einem fahrscheinlosen Nahverkehr. Eine Forderung, die zuerst von den märkischen Jusos gefordert und auch von der SPD im Märkischen Kreis längst gefordert wird. Aus den Reihen der Jusos Märkischer Kreis wird zudem ein Antrag zu einem landesweiten Ticket für Auszubildende gestellt. „Vor Ort beklagen sich viele über den Fachkräftemangel. Viele Jugendliche verzichten auch deswegen auf eine duale Ausbildung, weil sie abseits von Lehrwerkstatt und Berufsschule wenig attraktiv ist. Dabei haben auch Azubis ein Recht auf bessere Mobilität“, so Shari Kowalewski, Vorsitzende der Jusos im Märkischen Kreis.

Keine günstigen Angebote im ÖPNV

Während das NRW-Ticket an NRW-Hochschulen längst Alltag ist, gibt es für Auszubildende keine vergleichbar günstigen Angebote im ÖPNV. Die Forderung nach einem Azubi-Ticket soll, wenn der Antrag der Jusos MK beschlossen werden sollte, auch Teil des SPD-Programms zur Landtagswahl 2017 werden. Neben den inhaltlichen Beratungen finden auch Personalwahlen statt. So sind Nachwahlen für den Landesvorstand auf dem Plan und die Wahl von Delegierten zum Bundeskongress der Jusos in Bremen. Für das Rahmenprogramm sorgen die heimischen Jusos: Am Vorabend der Konferenz treffen sich Mitglieder des Juso-Landesvorstands mit jungen Gewerkschaftsmitgliedern.

Kongress-Party im „Stock“

Am Samstagabend wird die standesgemäße Kongressparty im Lüdenscheider „Stock“ an der Knapper Straße stattfinden. Dabei soll auch die Arbeit nicht vergessen werden: Vor und während der Konferenz werden einige heimische Jusos als Helferinnen und Helfer eingesetzt. Zum Beispiel zum Stühlerücken, Kopieren und Verteilen von Anträgen. Für die MK Jusos eine Selbstverständlichkeit, schließlich „ist es auch eine Ehre, diese Konferenz ausrichten zu dürfen. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass der ländliche Raum durchaus auch Gewicht findet bei den NRW Jusos, aber auch in der Landespartei“, befindet Shari Kowalewski. Außerdem sei es auch eine Anerkennung für die geleistete Arbeit der märkischen Jusos in den vergangenen Jahren.

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