Im März übergab Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann den Zuwendungsbescheid an den 1. Vorsitzenden Bodo Champignon, Vorsitzender des ZWAR-Trägervereins, (links) und ZWAR-Geschäftsführer Christian Adams (rechts).

Halver. Das Arbeitsleben geht dem Ende entgegen, die Kinder sind aus dem Haus – und nun? Ideen für einen individuell gestalteten Lebensabend müssten her. Impulse dafür verspricht das „ZWAR Netzwerk Halver“, das sich im April 2012 gegründet hat.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert auch in diesem Jahr die Arbeit der ZWAR Zentralstelle in Dortmund mit einem Betrag von 596.700 Euro. Im März übergab Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann den Förderbescheid an den Vorsitzenden des Trägervereins, Bodo Champignon, und den ZWAR-Projektkoordinator, Christian Adams. RP Dr. Gerd Bollermann: „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gewinnt die Tätigkeit des ZWAR Netzwerks immer stärker an Bedeutung. Mit der Landesförderung unterstützen wir ZWAR bei einer wichtigen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.“

Netzwerk-Idee hat in Halver gezündet

In Halver hat die Netzwerk-Idee gezündet. Inzwischen existieren verschiedene Gruppen wie Nordic Walking, Malen, Kultur, Stricken oder auch Seniorenarbeit in den beiden Pflegeeinrichtungen Bethanien und Haus Waldfrieden. Die Gruppe Stadtaktiv kümmert sich beispielsweise um einige Beete an der Frankfurter Straße. Dazu kommen die regelmäßigen Treffen der Basisgruppe (alle 14 Tage in den geraden Wochen donnerstags um 18.30 Uhr im Bürgerzentrum „Am Park“).
Teilnehmer der Gruppen erzählen von ihren Aktivitäten, neue Ideen werden vorgestellt und zukünftige Projekte besprochen. Mehr über die Aktivitäten von ZWAR in Halver unter http://www.zwar-halver.de/

Aufbauarbeit weiter wichtig

Die Schwerpunktsetzung der Arbeit von ZWAR liegt in diesem Jahr in der Begleitung des Aufbaus von selbstorganisierten ZWAR Netzwerken, in der Durchführung von Vernetzungsveranstaltungen zur Verstetigung des ZWAR Netzwerkes sowie der Beratung von Kommunen bei der Schaffung einer Infrastruktur zur Teilhabe und Selbsthilfe älterer Menschen. Dabei kann ZWAR auf eine über 30-jährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in der Übergangsphase zwischen Arbeit und Ruhestand, mit selbstorganisierten sozialen Netzwerken und in der Unterstützung von Kommunen in der Begleitung von Veränderungsprozessen zurückgreifen.

 

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