Hagen. Zwei Mitarbeiter eines Kaufhauses in der Fußgängerzone beobachteten am Montagnachmittag (25. Juli) einen jungen Mann, der Kleidungsstücke aus den Auslagen nahm, in seine Umhängetasche steckte und ungeniert den Kassenbereich passierte. Daraufhin wurde der Mann von den Kaufhaus-Detektiven angesprochen und in deren Büro geführt. Weil er sich nicht ausweisen konnte, wurde die Polizei hinzugezogen. In ihrem Presseportal schildert die Polizei, dass sich schnell herausstellte, dass der 23 Jahre alte Mann weitere Kleidungsstücke in seiner Tasche hatte, von denen die Sicherungsetiketten unprofessionell entfernt wurden. Die teilweise beschädigten Kunststoffsicherungen fanden sich in einer Umkleidekabine wieder; die Zange, die der Mann zum Öffnen der Sicherungen verwendete, versuchte der 23-Jährige heimlich im Büro der Detektive unter den Tisch fallen zu lassen – vergeblich. Insgesamt hatte er einen Pullover, ein Polohemd, zwei Shorts und drei T-Shirts im Gesamtwert von 130 Euro entwendet. Die Ware blieb im Geschäft; die Polizisten nahmen den Mann fest.

Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam, der erkennungsdienstlichen Behandlung und der Vernehmung durch die Kripo konnte der Ladendieb seinen Weg fortsetzen. Er war bereits zweimal wegen Ladendiebstahls aufgefallen; nun kommt ein weiteres Strafverfahren auf ihn zu.

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