Im Labor für Bildgebung und Optik in der Medizin konnten sich Unternehmer ein Bild von Forschung und Lehre an der Fachhochschule Südwestfalen machen. Foto: Salzmann

Lüdenscheid. Insgesamt 15 Unternehmensvertreter besuchten Ende das Labor für Bildgebung und Optik in der Medizin an der Fachhochschule Südwestfalen in Lüdenscheid. Im Rahmen der Reihe der „Laborgespräche“ des Transferverbundes Südwestfalen stellte Professor Dr. Ingo Krisch vom Fachbereich für Elektrotechnik und Informationstechnik das Kompetenzspektrum und das Dienstleistungsangebot seines Teams vor.

Zugang zu den Kompetenzen der Hochschule

Nach der Begrüßung und Kurzvorstellung des Transferverbundes durch Technologiescout Andreas Becker vom Transferverbund Südwestfalen konnten sich die Teilnehmer bei einem Rundgang ein Bild des Labors machen. „Ziel ist es, den Betrieben den Zugang zu den Kompetenzen der Hochschule zu erleichtern“, erklärte Beckerund ergänzte: „Hier im Labor ein sehr direkter fachlicher Austausch zwischen Forschern und Unternehmern statt.“

Dienstleister für die regionale Wirtschaft

Als Experte für Implantattechnologie, Optik, Strahlungserzeugung und Lasertechnologie stellte sich Prof. Dr. Krisch den Unternehmen vor. Als gelernter Physiker sei er über die Medizinphysik zur Medizintechnik gekommen. Unter anderem war Prof. Dr. Krisch am Fraunhofer Institut für mikroelektronische Schaltungen und Systeme in Duisburg an der Entwicklung eines Augenimplantats beteiligt, das die Sehfähigkeit erblindeter Menschen teilweise wieder hergestellt hat. Offen zeigte sich Prof. Dr. Krisch für die Kooperation mit der heimischen Unternehmen: „Die Fachhochschule Südwestfalen versteht sich als Dienstleister für die regionale Wirtschaft. Wir stehen gerne bereit, innovative Projekte im Bereich der Medizintechnik umzusetzen.“

Weitere Laborgespräche in Iserlohn und Soest

Bei der anschließenden Laborbesichtigung führten Prof. Dr. Krisch und sein Mitarbeiter Andreas Fox den Maschinenpark und die Lehrausstattung vor. Im Jahresverlauf werden zwei weitere „Laborgespräche“ stattfinden: Am 8. September lädt der Transferverbund ins Labor für Robotertechnik, Bildverarbeitung, Rechnergestützte Messdatenverarbeitung und Sensorik in Iserlohn ein. Am 26. Oktober sind Interessierte in die Kfz-Werkstatt bzw. in das Labor für Konstruktionslehre in Soest eingeladen.

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