Halver. Vakt ist wieder da. Am Sonntag hat der Kunstverein mit einem Tag der offenen Tür die Rückkehr in die Schieferhäuser gefeiert. Zur Eröffnung gab es ein Aktionsprogramm für kleine und große Besucher.
Die Wandflächen bieten reichlich Platz, eigene Bilder auszustellen. Rüdiger Kahlke
Die Wandflächen bieten reichlich Platz, eigene Bilder auszustellen.
Rüdiger Kahlke

Uwe Lassen nannte bei der Begrüßung drei Punkte, die in bewegten. So sei er froh, „dass die Schieferhäuser noch da sind“. Sie zu renovieren habe sich gelohnt. ¨Wir werden wieder wahrgenommen¨, sieht der Vakt-Vorstand auch Vorteile für den Verein, der zuvor im Nachbarhaus seine Räume hatte und dann fast drei Jahre lang in Oeckinghausen untergekommen war.

Schub für neue Aktivtität

Manfred Fürth zeigte zur Eröffnung wie Speckstein bearbeitet wird. Foto: Rüdiger Kahlke Rüdiger Kahlke
Manfred Fürth zeigte zur Eröffnung wie Speckstein bearbeitet wird.
Foto: Rüdiger Kahlke

Zum Zweiten sei er überrascht von der Aktivität, die die Vakt-Mitglieder ¨an den Tag gelegt haben, seit wir wieder hier sind¨. Bis zur letzten Minute vor der Eröffnung  sei in den Räumen Hand angelegt worden, um den Verein mit seinen vielfältigen Aktivitäten zu präsentieren.

Schließlich zeigte sich Lassen froh, ¨dass sie alle gekommen sind¨. Bürgermeister Dr.Bernd Eicker sei zur Eröffnung extra frühzeitig aus Frankreich zurück gekommen. Halver, so Lassen, brauche ein kulturelle Szene, wie sie jetzt wieder mit den Schieferhäusern sichtbar sei. Er forderte die Eröffnungsgäste auf, sich dabei einzubringen. Und er hatte eine Vision. Gerade von der Museumsnacht in Dortmund zurück, schlug er ein ähnliches Event für Halver vor – getragen von den Kulturschaffenden in der Stadt.

Klang-Orchester

An Klöanginstrumenten konnten sich Besucher versuchen und ein Orchester bilden. Rüdiger Kahlke
An Klanginstrumenten konnten sich Besucher versuchen und ein Orchester bilden.
Rüdiger Kahlke

Ein bisschen in Kultur und Kreativität üben konnten sich die Gäste auch. Zwischen Getränken und Fingerfood vom benachbarten Tortenatelier gab es die Möglichkeit, mit Manfred Fürth Specksteine zu bearbeiten, Mandalas zu malen oder bei Hildegard Berg-Büren in einem Klang-Orchester mitzuwirken. Erstaunlicherweise klappte das Zusammenspiel auf Anhieb gut. ¨Die Instrumente fördern Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit¨, erklärt Hildegard berg-Büren. Alle Sinne ansprechen¨, war der Oberbegriff für die Aktivitäten bei der Eröffnung der Vakt-Räume. Dazu trugen auch das Tortentalier nebenan und die die Eisdiele am Alten Markt bei, die mit der mobilen Eistheke den Geschmackssinn ansprach.

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