Website-Screenshot der Urbane Künste Ruhr für die Urban Lights Ruhr.

Hagen. Das Kunst-Projekt Urban Lights Ruhr findet vom 9. bis 25. Oktober in Hagen statt. Nach Bergkamen und Hamm in den Vorjahren wird jetzt Hagen zum Testfeld für Lichtkunst, so die Veranstalter Urbane Künste Ruhr auf ihrer Internetpräsenz.

„Urbane Künste Ruhr“ soll mit 15 künstlerischen Interventionen international renommierter Künstler und Künstlergruppen die Stadt Hagen beleuchten. Zu sehen sind die Arbeiten jeweils von Freitag bis Sonntag. Sie ermöglichen „neue Perspektiven auf das Vertraute“, so die Macher. In der städtischen Ankündigung des Ereignisses heißt es: „Die künstlerischen Interventionen laden Bewohner und Besucher ein, das Potential neu entstehender Stadtlandschaften zu erleben und zu aktivieren.“ Hagens industriell geprägte Vergangenheit zeige sich heute in einer komplexen Stadtstruktur, erläutern die Veranstalter. Das vielschichtige Stadtbild sei durch historische Überbauung  geprägt, nur langsam komme das Überbaute wieder zum Vorschein: „Der Blick auf den Fluss Volme wird wieder frei, der Zugang zur Ennepe wieder nutzbar, nachdem die anliegenden Fabriken abgebrochen wurden. Schmuckelemente am Hauptbahnhof erscheinen in neuem Licht, das Potential eines vernachlässigten Stadtteils wird ernst genommen.“

Einen Eindruck davon, wie das gelingen kann, so die weitere Innformation, „vermitteln aktuelle im Vorfeld von ‚Urban Lights Ruhr‘ erfolgreich gestartete Kunstprojekte von Ghana ThinkTank („Developing The First World – Lösungsvorschläge zu Hagener Problemen von der Dritten Welt“) und Anna Rispoli („Genius Loci“).

Das Festival könnte Hagen internationale Aufmerksamkeit bescheren. „Im Unesco-Jahr des Lichts wird die Ruhrstadt neben Metropolen wie Berlin, Brüssel, Helsinki, Liverpool und Madrid Austragungsort des internationalen Netzwerkes Connecting Cities“, teilt die Stadt Hagen mit. „Unter dem Titel In/Visible City 2015 produziert und zeigt Urbane Künste Ruhr Medien- und Lichtkunstprojekte, die sich mit der Sichtbarmachung des Nicht-Sichtbaren im städtischen Raum befassen.“

Wie Tach! Hagen bereits berichtete, wird der Bunker in der Bergstraße 98 das Festivalzentrum von „Urban Lights Ruhr“ sein. Es ist im Erdgeschoss täglich von 16 bis 23 Uhr geöffnet. Dort beginnen und enden auch die Führungen zu den Lichtinstallationen. Die Vernissage beginnt im Festivalzentrum am 9. Oktober um 18 Uhr. Zeiten, Termine und Anmeldemöglichkeiten bieten Urbane Künste Ruhr online.

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