Sebastian Wagemeyer, Michaela Wortmann, Christiane Langs-Blöink und Oliver Straub stellten am Donnerstag die Arbeit des Kulturbeirats vor. Sie laden alle Interessierten zum nächsten Treffen am 22. November im Stock ein. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Wer in Lüdenscheid kulturell etwas bewegen will und nicht so recht weiß wie, der wendet sich am besten an den Kulturbeirat. „Wir haben uns das Netzwerken auf die Fahne geschrieben“, sagt Michaela Wortmann. Sie gehört zum Sprechergremium des vor einem Jahr gegründeten Beirats, der kulturelle Aktivitäten in Lüdenscheid fördern will. „Wir verstehen uns als ein offenes Networking-Angebot für alle“ betont Michaela Wortmann. Am Mittwoch, 22. November, findet ab 19 Uhr im Stock an der Knapper Straße wieder ein Treffen statt, zu dem der Beirat alle Interessierten einlädt.

Zwei Projektgruppen stellen Ideen vor

An diesem Abend werden unter anderem zwei Projektgruppen ihre Ideen zu den Themen Teilhabe und Marketing vorstellen.

„Unsere Arbeit wird langsam aber sicher immer konkreter“, berichtete am Donnerstag Christiane Langs-Blöink. Sie gehört mit Michaela Wortmann, Markus Scheidtweiler, Oliver Straub und Sebastian Wagemeyer zum fünfköpfigen Sprechergremium, das den Kulturbeirat nach außen vertritt. Sebastian Wagemeyer fällt dabei eine Doppelfunktion zu. Er ist als Mitglied im Kulturausschuss das Bindeglied zwischen Politik und Beirat.

Networking sehr wichtig

Der Beirat will alle Gruppierungen Lüdenscheid ansprechen und hat dabei nicht unbedingt die sogenannte Hochkultur im Blick. Insbesondere jüngere Kreative zählen zur Zielgruppe. Im Mittelpunkt des offenen Netzwerkes, an dem sich jeder Kulturschaffende und an der Kultur interessierte beteiligen kann, steht die Verknüpfung von Kulturinstitutionen, Einrichtungen, Vereinen, Künstlern, kreativen Köpfen und Bürgern, die kulturell interessiert sind und mitgestalten wollen. „Der Gedanke des Networking ist uns sehr wichtig“, betont Oliver Straub. Der Kulturbeirat setze darauf, dass so Synergien entstehen können, die wichtige Impulse fürs Lüdenscheider Kulturleben auslösen könnten.

Die verstärkte Vernetzung soll dazu führen, dass die Vielzahl der Veranstaltungen in Lüdenscheid effektiver koordiniert werden könnten. „Das ist gerade mit Blick auf die vielen Aktivitäten im Jahr des Stadtjubiläums besonders wichtig“, sagt Christiane Langs-Blöink.

Unterstützer, Türöffner, Kontakt- und Anlaufstelle

Eine wichtige Rolle soll dabei ein Veranstaltungskalender spielen, der tatsächlich einen Überblick über sämtliche kulturelle Veranstaltung in Lüdenscheid liefert. Kreative, die am Aufbau und der Pflege dieser zentralen Plattform mitwirken wollen, sind den Machern im Kulturbeirat herzlich willkommen.

„Wir können nicht alles selbst machen“, betonen die Sprecher. Das Selbstverständnis des Kulturbeirats sehe anders auf. Das Gremium sieht sich eher als Unterstützer, Türöffner, Kontakt- und Anlaufstelle für andere, die ihre Ideen umsetzen möchten. Vor diesem Hintergrund sei die Verankerung des Beirats im Kulturschuss besonders wichtig. „Hier können wir Politik und Verwaltung neue Ideen vortragen.“

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