Gerhard Geisel, Dieter Lohmann, Stephanie Salewski, Lars vom Brocke und Dietrich Leutloff präsentieren die "Lüdenscheider Erinnerungen 2016".

Lüdenscheid. Der Kalender ist Kult. Das spüren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Energietreff der Stadtwerke seit Oktober. „Ständig gibt es Anfragen, wo denn der Stadtwerk-Kalender 2016 bleibt“, sagt Lars vom Brocke. Die Fragerei hat ein Ende. Jetzt ist der da.

„Hoffentlich nicht der Letzte“

Am Donnerstag stellten Gerhard Geisel, Dietrich Leutloff und Dieter Lohmann, das Kalenderteam des Geschichts- und Heimatvereins Lüdenscheid, die „Lüdenscheider Erinnerungen“ vor. Es ist der 30. Kalender und, so Gerhard Geisel „hoffentlich nicht der Letzte“. Stadtwerke und Enervie sind auf Sparkurs. Das Kalender-Trio hofft, dass sich bald klärt, ob es im nächsten Jahr mit den Vorbereitungen der 31.Lüdenschieder Erinnerungen beginnen kann. „Wir möchten, dass es weiter geht.“

Allerdings, räumen sie ein, werde es immer schwieriger, geeignete Fotos zu finden. Den Schatz im Stadtarchiv für ihre Zwecke zu heben, sei nicht so einfach. „Aus rechtlichen Gründen ist für viele Bilder noch keine Freigabe erteilt.“ Deshalb würden sich die drei Männer freuen, wenn Privatleute mal in ihren Alben kramen und Fotos zur Verfügung stellen würden. „Es gibt sie garantiert nach spätestens einer Woche wieder zurück“, versprechen sie. Sie sind über den Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid, Telefon 02351 171201 oder geschichts-und-heimatverein@luedenscheid.de zu erreichen.

Interessantes Stadtporträt

Es gelingt dem Trio immer wieder, mit den „Lüdenscheider Erinnerungen“, ein interessantes Stadtporträt zu zeichnen. Dazu kommen sorgfältig recherchierte Texte, die die Abbildungen erläutern. Das Januarblatt ziert beispielsweise die ansehnliche Villa, der der Brügger Tierarzt Dr. Ernst Plate 1910 am Rafflenberg errichten ließ. In Erwartung einer Tochter nannte er sein Heim „Villa Waldtraud“. Dieser Name prangte schon auf dem Gebäude, als schließlich Sohn Helmut geboren wurde. Zu sehen sind die Anfänge des SOS-Kinderdorfes im Tiefschnee, die futuristischen Kunststoffhäuser auf der „IKA 71“, denen keine große Zukunft beschieden war, der Dammbau der Versetalsperre und vieles mehr.

Hohe Brillanz und Tiefe

Alles wurde von Stephanie Salewski  liebevoll layoutet und bearbeitet. Die Stadtwerke-Grafikerin ist stolz darauf, dass die Druckerei Seltmann für den Kalender die HD-Grey-Technik verwendet, bei der mit vier Grautönen gearbeitet wird. „So wird eine hohe Brillanz und Tiefe erzielt“, sagt sie.

Ab sofort können Lüdenscheider sich den Kalender für den Eigenbedarf abholen und zwar im Energietreff am Rathausplatz sowie im Familienbad am Nattenberg.

Ein Postversand ist nicht mehr möglich.

 

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