"Otherside" singen Songs über das Leben, die Liebe und andere Dinge, die im Alltag oft vergessen werden. Foto: Sarah Redding

Lüdenscheid. Stadtfest, das bedeutet auch: Im elften Jahr in Folge wird die KultBühne des Vereins Kultstädte e. V. bespielt. Am 9. und 10. September wollen 13. Bands das Publikum begeistern. Heute stellen wir „Otherside“, „Hazefeld“, „Die Lieferanten“ und „Binyo“ vor.

„Otherside“ ab 19.45 Uhr

Musik – das Zusammenspiel von Melodie und Text, das ist es, was an ihr so mitreißend ist. Es ist die Seite der Menschen, die sonst im Verborgenen bleibt. Diese „andere Seite der Menschen“ ist Otherside: Songs über das Leben, die Liebe und Dinge, die den Menschen in Vergessenheit geraten.

Nachdem die fünfköpfige, seit Ende 2012 in dieser Form bestehende, Schülerband zunächst einen Auftritt als Coverband hinter sich hatte, beschlossen deren Mitglieder schnell, dass sie eigene Lieder schreiben wollten, denn wie kann man die Aussagen in Songs besser rüberbringen, als wenn es die eigenen sind. Als Muse für ihre englischsprachigen Pop-Rock Titel dient ihnen das alltägliche Leben.

Die jungen Musiker sammeln teilweise ihre ersten Banderfahrungen, sind aber schon an diversen Veranstaltungen aufgetreten. Hierzu zählen zum Beispiel ein Bandworkshop mit anschließendem Konzert im Kulturhaus Lüdenscheid oder „Schools Out 2013“ in Lüdenscheid. Am 08.Juli 2013 belegte Otherside beim Bandwettbewerb „On Stage“ der Kultstädte e.V. den dritten Platz.

Hazefeld und Band ab 20.45 Uhr

Binyo und Bass-Tea kennen sich seit 20 jahren. Foto: Studio Steve

Sie kennen sich seit über 20 Jahren und sind im selben vernebelten Tal aufgewachsen. Binyo und Bass-Tea, zwei Stimmen, ein Gedanke. Hazefeld ist das musikalische Ergebnis einer jahrelangen Freundschaft, die Konsequenz aus zahlreichen Nacht- und Nebelaktionen und das Pendant zu jeder nebulösen Partycrowd. Im Schleier ihrer gewaltigen Textflut scheitert jeder Versuch die richtige Schublade zu finden. Mal sind sie schnell und lyrisch auf Beats unterwegs, zeigen wie sehr sie guten deutschen Hip-Hop lieben um anschließend Melodien in feinster Popmanier zu bringen, die sich wie Rauchzeichen am Himmel verbreiten. Ein explosives Gemischt, das jeden Smog wegbläst und durch subtile Nebelschwaden ersetzt.

„Die Lieferanten“ ab 21.45 Uhr

Die Lieferanten können einfachste Texthäppchen mit verkopften Lyrikhauptgängen bekömmlich machen. Foto: Aline Klieber

Egal aus welcher musikalischen Umgebung der Kunde kommt, „Die Lieferanten“ geben immer alles, um ihrer Hörerschaft warme und köstliche Musik ohne schweres Schleppen oder langes Warten zu servieren. Die mal leicht, mal etwas schwerer verdaulichen Töne werden stets mit höchster Gewissenhaftigkeit und in biologisch abbaubaren, deutschen Texten verpackt. Die Lieferanten können einfachste Texthäppchen mit verkopften Lyrikhauptgängen bekömmlich machen. Dabei werden groovige Funk-Basslines auf schrebbelnden Gitarren mit eleganten Keys und donnernden Drums garniert. Dazu wird stets die Stimme des hauseigenen Sängers gereicht, die dynamisch mit kehlig-kratziger Gewalt oder sanfter Umgarnung jedem Trommelfell schmeichelt. Natürlich alles frei Haus.

Die Lieferanten gibt es seit dem Frühjahr 2016. Zu den Gründungsmitgliedern Moritz Linnhoff (Gesang/Gitarre) und Lukas Lischeid am Schlagzeug gesellte sich schnell der Pianist Jonas Terwolbeck. Ein halbes Jahr später stieß Aaron Falk als Bassist hinzu und komplettierte die aktuelle Besetzung der Band.

„Binyo“ ab 23 Uhr

„Binyo“ begeistert als Solo-Künstler deutschlandweit bei Song-Slams. Foto: Sam Scholz

„Binyo“ begeistert als Solo-Künstler deutschlandweit bei Song-Slams. 2016 Dritter beim WDR2 Sommer Open Air Newcomer Hörer-Voting, Zweiter in Hamburg beim „Kampf der Künste 2016″, Gewinner des Wordcraft Song Slams und neulich ein Auftritt beim 70. NRW Tag in Düsseldorf: Der 27-jährige Robin Brunsmeier aus Halver ist seit sechs Jahren unter dem Namen Binyo als Singer/Songwriter unterwegs, seine Bekanntheit und sein Erfolg steigen rapide an.

 

Heute ist die Bühne oft voller: Saxophon, Percussion, Bassgitarre, Akkordeon, auch mehrstimmiger Gesang runden seinen Sound mit einer Prise Frische ab. Die Band, ob in großer oder kleiner Ausführung, lebt ihren Spaß an der Musik auf der Bühne aus und steckt das Publikum schnell an.

 

Binyos Songs werden als deutsche Popmusik mit Tiefgang beschrieben und sind stilistisch oft durch Hip-Hop und Reggae beeinflusst. Mit seiner cleveren und witzigen Art, auf die großen und kleinen Dinge des Lebens aufmerksam zu machen, finden sich Zuhörer verschiedenster Altersgruppen mit einem Schmunzeln in seinen Songs wieder.

 

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