Friedrich-Karl Schmidt, Susanne Kornau und Andreas Basse stellten den Besuchern die Kult-Kollektion in der Schützenhalle vor. Foto: Parnemann

Lüdenscheid. Haben Sie schon einmal etwas von der „Kult-Kollektion“ oder der Bergstadt-Stiftung gehört? Nein? Dann sollten Sie sich mit den Namen vertraut machen. Denn es geht um Lüdenscheid und seine architektonischen Wahrzeichen. Am 11. November stellte die Bergstadt-Stiftung ihre neue Kult-Kollektion im Foyer der Schützenhalle am Loh vor und erklärte, was es mit der Kollektion auf sich hat.

Alte Bauwerke haben keine eigene Stimme

In seiner Eröffnungsrede erklärte Friedrich-Karl Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, den anwesenden Gästen im Schützenhallen-Foyer die Ziele der Bergstadt-Stiftung und stellte den Vergleich von Bauwerken mit Babys an. „Wenn ein Baby weint und schreit, kümmern sich Mama oder Papa um den hilfebedürftigen Nachwuchs. Ein Gebäude wie unsere Schützenhalle kann nicht Weinen und Schreien. Wir wollen mit der Bergstadt-Stiftung daher eine Art Eltern und Paten für unsere alte Dame werden.“ Und ebenso vielseitig wie die Nutzungsmöglichkeiten der Halle sollen auch die Möglichkeiten der Unterstützung in Form der Kult-Kollektion sein.

Erhalt der Schützenhalle mit Verkauf von lokalen Erzeugnissen fördern

Im Rahmen der Kult-Kollektion haben sich verschiedene Geschäftsleute aus Lüdenscheid zusammengefunden, um Produkte zu entwickeln, durch deren Verkauf ein Teil des Erlöses in den Erhalt und die Instandsetzung der Schützenhalle fließen soll. Einige dieser Produkte konnten die geladenen Gäste an diesem Abend gleich einer Kostprobe unterziehen. So stellte die Fleischerei Geier sowohl einen Lüdenscheider Königsschinken als auch eine Königssalami her, die, zusammen mit der Bergstadt-Kruste der Bäckerei Engelhardt, den Imbiss an diesem Abend darstellten. Wurst wie auch Brot wurden nach speziellen Rezepten für die Kult-Kollektion hergestellt und konnten die Gäste durch ihren Geschmack überzeugen.

Franziska, frisiert im Biedermeier-Stil nach dem Vorbild einer Stuckfigur an der Schützenhalle. Sie trägt auch das Tuch der Kult-Kollektion. Hier als Oberteil. Foto: Parnemann
Franziska, frisiert im Biedermeier-Stil nach dem Vorbild einer Stuckfigur an der Schützenhalle. Sie trägt auch das Tuch der Kult-Kollektion. Hier als Oberteil. Foto: Parnemann

Doch nicht nur mit kulinarischen Produkten konnte die Kult-Kollektion an diesem Abend aufwarten. Auch mit modischen Accessoires wie Schmuck konnte Susanne Kornau, die als „Kümmerin“ die Entwicklung der einzelnen Produkte begleitete, die Besucher begeistern. Sie stellte unter anderem Schmuckstücke von Dominic Pieper und Barbara Niclas vor, die sowohl von Männern als auch von Frauen getragen werden können. Auch ein modisches Tuch im Design des Industriefensters der Schützenhalle wurde vorgestellt. „Für das Tuch haben wir das Design des Industrie-Fensters ausgewählt, da die Lüdenscheider Industriellen die Schützenhalle von Anfang an maßgeblich unterstützt und begleitet haben“, so Susanne Kornau in der Erklärung zu Designauswahl. Schmuck und Tuch bieten den zukünftigen Käufern vielseitige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Auch ein Geschenkpapier, das von der Druckerei Seltmann produziert wurde, konnten sich die Besucher an diesem Abend anschauen. Als Design diente die alte Turmspitze der Halle, die das Papier in Sternform ziert.

Laufender Prozess

Die vorgestellten Produkte sind laut Susanne Kornau aber nur die Spitze des Eisberges. In Zukunft sollen noch weitere lokale Artikel die Kollektion erweitern. Alle vorgestellten Produkte kann man in Zukunft bei den jeweiligen Geschäftsleuten und zum Teil in der Schützenhalle selbst erwerben. Vom 18. bis zum 21. Dezember wird die Bergstadt-Stiftung die Kult-Kollektion auch im Weihnachtshaus auf dem Lüdenscheider Weihnachtsmarkt präsentieren.Letzte Feinschliffe bei Produkten wie der Schokodame von der Konditorei Weßling hofft man bis dahin ebenfalls beendet zu haben, um auch dieses Produkt auf dem Sternplatz präsentieren zu können. Die einzelnen Beteiligten der Kult-Kollektion erkennen Sie in Zukunft übrigens an einem QR-Code am Schaufenster des jeweiligen Geschäfts der auf die Kult-Kollektion hinweist.

 

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