DASKwartett und Hajo Hoffmann (hier bei einem Konzert in Oberbrügge) werden das Publikum in der Jesus-Christus-Kirche mit neuen Klängen überraschen. Foto: Wolfgang Teipel

Meinerzhagen. KuK startet in Meinerzhagen sein musikalisches Herbstprogramm mit einem ganz besonderen Konzert, das sich an die Liebhaber verschiedenster Stilrichtungen wendet: Wie fühlt man sich vor einem Rendezvous? Voller Erwartung wahrscheinlich und vielleicht auch ein wenig unsicher. Man muss ja mit Überraschungen rechnen. Vor allem mit einem spannenden Rendezvous der Saiten. Musikalische Überraschungen sind beim Auftritt von „DASKwartett & Hajo Hoffmann“ am Sonntag, 14. September, in der Meinerzhagener Jesus-Christus-Kirche. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Musikalischer Funke springt über

Wer von der klassischen Streichquartett-Besetzung (zwei Geigen, Violoncello und Viola) herkömmliche Kammermusik erwartet, muss umdenken. DASKwartett spielt ausschließlich Eigenkompositionen und so erklingt zeitgenössische Musik voller Ideenreichtum und feinnervigem Zusammenspiel. Hajo Hoffmann, Deutschlands Crossover-Ukulele-Instrumentalist, erweitert die Besetzung in einigen Passagen des Konzerts mit seiner Ukulele zum Quintett. Und wie bei einem geglückten Rendezvous springt der musikalische Funke über.

Streicherinnen mit Jazz-Ausbildung

Antje Vetter, Sabine Rau, Beate Wolff und Anna Sophie Becker harmonieren nicht nur untereinander hervorragend. Sie bilden auch zusammen mit Hajo Hoffmann eine überzeugende musikalische Einheit. Das mag daran liegen, dass drei der Streicherinnen an ihren Instrumenten eine Jazz-Ausbildung absolviert haben. Sabine Rau kommt von der Klassik. Ihr Faible für Punk-Musik zeigt, dass sie für neue Strömungen offen ist.

Universeller Anspruch an die Musik

DASKwartett lockt zarte Töne aus seinen Instrumenten, es zupft und schlägt die Saiten und streicht mit dem Bogen auch mal über den Holzkörper der Instrumente. Das alles passt zu Hajo Hoffmanns universellem Anspruch an Musik. Hoffmann ist überall in der Welt der Musik zu Hause und baut Brücken zwischen den Genres. Er fügt sich als Teil des Quintetts in das spannende „Rendezvous“-Projekt ein und glänzt als Solist, wenn die Damen ihm den entsprechenden Freiraum lassen. So verbinden die Musikerinnen und Hajo Hoffmann Jazz, groovige Popsounds, folkloristische Impressionen, minimalistische Motive und zeitgenössische Musik zu einem homogenen Ganzen.

Melodien wecken Bilder im Kopf

„Lichter der Stadt“ oder „Brunch mit Fisch“ wecken Bilder im Kopf. Sie klingen wie Filmmusik. Ideenreichtum und feinnerviges Zusammenspiel verbinden Folklore-Klänge, Pop- und Jazzsounds mit freier Improvisation zu einer Musik voller Überraschungen.

Neue Klangwelten

Die Streicherinnen und Hajo Hoffmann tasten sich so in Klangwelten vor, die den Grenzen ihrer Instrumente längst entwachsen sind. Aber wieso eigentlich Grenzen? Das „Rendezvous der Saiten“ ist schließlich ein klingender Beleg dafür, dass es solche Schranken gar nicht gibt.

Fritz Schmid (Saxofon) und Thomas Link (Posaune) werden auf Einladung von Hajo Hoffmann beim Konzert in der Jesus-Christus-Kirche zusätzliche Akzente setzen und mit ihren Blasinstrumenten andere Klangfarben hinzufügen.

 

 

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