Kuhlenhagen
Warten auf schönes Wetter: Zurzeit können die elastische Schicht und der Kunstrasen nicht verlegt werden.

Schalksmühle. Kalt erwischt: Von der Zuversicht der Gemeindeverwaltung in Sachen Kunstrasenanlage Kuhlenhagen ist vorerst wenig übriggeblieben. Der Sachstandsbericht, die sie am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Sport geben wollte, ist seit Dienstag in weiten Teilen überholt. Bis auf weiteres läuft nichts mehr.

Arbeiten am Dienstag abgebrochen

25 Prozent des Spielfeldes in Kuhlenhagen seien inzwischen mit der elastischen Schicht bedeckt, auf der später der künstliche rasen ausgerollt wird. Mehr wird es zunächst nicht werden. Die Mitarbeiter von Polytan haben am Dienstag aufgrund der Witterungsverhältnisse die Arbeiten abgebrochen. „Die Firma hat richtig gehandelt“, sagte Jörg Kückelhaus aus dem FachbereichPlanen und Bauen im Ausschuss.

Warten auf günstige Witterung

Um das Material für die elastische Schicht zuverlässig mischen zu können, dürfte es weder zu kalt noch zu feucht sein. Der kritische Punkt in Kuhlenhagen sei am Dienstag erreicht worden. Vor Ort ließ sich Jörg Kückelhaus von Bauleiterin Ina Rösch überzeugen. Er habe allerdings darauf gedrängt, dass Polytan seine Arbeit wieder aufnehme, wenn mit einer günstigen Wetterlage zu rechnen sei, berichtete er weiter.

Allerdings sei noch eine weitere Hürde zu überwinden. Ist der Kunstrasen einmal ausgerollt, wird er zum Abschluss mit Quarzsand verfüllt. Auch dafür wird trockenes Wetter benötigt. „Sonst verklumpt der Sand“, sagte Jörg Kückelhaus. Unter dem Strich sei die Prognose, dass die Anlage in etwa zwei Wochen fertiggestellt sein, jetzt hinfällig.

Beim Sportplatzbau in Kuhlenhagen zwei Wochen verloren

Bei der Abwicklung des Projekts seien zwei Wochen verloren worden. Zum einen hätten die Bodenarbeiten eine Woche länger gedauert als geplant. Zudem habe sich die Entwicklung um weiter verzögert, weil Polytan als Subunternehmer des Bauträgers Strabag erst eine Woche nach Abschluss der Bodenarbeiten mit dem Aufbringen der elastischen Schicht begonnen habe.

„Wir mussten das so hinnehmen“, bedauerte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Fragen nach der Sicherung der Baustelle beantwortete Oliver Emmerichs vom Fachbereich Planen und Bauen. „Das Unternehmen wird geeignete Maßnahmen treffen“, sagte er.

Übergangslösung für TuS Stöcken-Dahlerbrück

Die Verwaltung räumte ein, dass sie von der aktuellen Entwicklung überrascht worden sei. Erst vor kurzem hatten Gespräche mit Vereinsvertretern stattgefunden, in denen über Pflege und Bewirtschaftung der Anlage und die Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs gesprochen worden war.

Für den TuS Stöcken-Dahlerbrück bedeutet die veränderte Lage, dass er sich auch für das kommende Jahr voraussichtlich um eine Übergangslösung kümmern muss.

 

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