Paul Thesing, Das untergehende Hakenkreuz, 1931, Tusche (Privatbesitz)

(PSL) – Am Sonntag, 11. Mai 2014, lädt die Städtische Galerie Lüdenscheid an der Sauerfelder Straße 14-20 ab 15 Uhr erneut zu einem begleiteten Rundgang durch die Ausstellung „Anpassung – Überleben – Widerstand“ ein. Zu sehen sind Grafiken, Malereien und Plastiken von 20 Künstlern, die in ganz unterschiedlicher Weise auf Kunstverbot, Bedrohungen und Überwachung während der Zeit des Nationalsozialismus reagierten. Gingen Sie in die innere Emigration, passten sie sich an, versuchten sie, so wenig wie möglich aufzufallen? Oder leisteten sie künstlerischen Widerstand durch „verbotene Bilder“? Flüchteten sie ins Ausland oder kämpften sie im Untergrund?

Die Schicksale der in dieser Ausstellung versammelten Künstler, die in Westfalen geboren wurden oder dort längere Zeit ihres Lebens verbrachten, zeigen die gesamte Bandbreite der damals möglichen Reaktionen.

Ein ausführlicher Blick wird auch dem Werk Paul Wieghardts (Lüdenscheid 1897-1969 Wilmette/USA) gelten, dessen Biografie und künstlerische Entwicklung in der Zeit des Nationalsozialismus einschneidende Veränderungen erfuhren – und der als einer der wenigen deutschen Künstler dieser Generation eine Karriere im internationalen Ausland machte.
Die Führung übernimmt Dr. Carolin Krüger-Bahr. Die Kosten für die Führung inklusive Eintritt betragen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Eine weitere und letzte Führung durch die Ausstellung findet am Sonntag, 18. Mai 2014, statt.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der in den Museen der Stadt Lüdenscheid erhältlich ist.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here