Wer an Kuba denkt, denkt auch gleich an die Oldtimer, die das Straßenbild beherrschen. Foto: Wikicommons/ Thomas Brown

Kierspe. Zu einer Bilderreise nach Kuba, das durch die Annäherung an die USA aktuell auf die Titelseiten der Weltpresse gelangte, lädt die VHS Volmetal am kommenden Mittwoch, 22. November, um 19.30 Uhr in die Gesamtschule Kierspe ein.

Kuba, die einstige Zuckerinsel der Karibik, hat viel mehr zu bieten als weiße Strände, guten Rum und edle Zigarren. Die größte Insel der Karibik ist in vielerlei Hinsicht wohl auch die vielseitigste. Über 5.700 Kilometer Küstenlinie umrahmen Bergketten von fast 2.000 Meter Höhe, 100 Naturschutzgebiete gibt es und allein sechs Regionen, die zu Weltbiosphärenreservaten erklärt wurden.

Koloniale Architektur

Auch an kolonialer Architektur übertrifft Kuba so manches Land Lateinamerikas, denn viele Städte reihen sich ein in die Liste der UNESCO- Weltkulturerbestätten, darunter Trinidad, Cienfuegos, Camagüey und Santiago. Gar nicht zu reden von La Havana, der großen alten Diva unter den charmanten Metropolen der Welt. Sie hat Piraten und Guerilleros in ihren Bann gezogen, Diktatoren und Mafiosi, aber auch weltbekannte Dichter wie Ernest Hemingway und Graham Greene, auf deren Spuren man noch heute wandeln kann.

Tradition hat einen besonderen Klang

Und zuweilen scheint die Zeit auf Kuba stehen geblieben zu sein. Tradition hat hier einen besonderen Klang und paart sich mit dem Revolutionären und dem Post-Revolutionären, eine besondere Mischung, die für den Besucher des Landes vielleicht mehr Reiz entfaltet als für seine Bewohner. Auf dieser Reise vom landschaftlich beeindruckenden Vinales-Tal im Westen führt der Weg entlang der Schweinebucht ins Inselinnere zum Mausoleum des Nationalhelden Che Guevara und weiter durch die historisch bedeutsame Sierra Maestra und an Fidel Castros Orte der Revolution im Südosten des Landes.

Der Referent Clemens Schmale reist seit 1978 durch den amerikanischen Kontinent und besuchte auch die einst so revolutionären Länder Chile und Nicaragua, und trotz eines bewaffneten Raubüberfalls samt Entführung in Honduras kehrt er immer wieder nach Lateinamerika zurück. Der Eintritt zu diesem Vortrag beträgt 7,00 Euro.

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