Start Orte Lüdenscheid In Kürze erste Beratungen über Kreisverkehr an der Heedfelder Straße

In Kürze erste Beratungen über Kreisverkehr an der Heedfelder Straße

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Schalksmühle. Der Verkehr auf der Heedfelder Straße nimmt zu bestimmten Zeiten zu. Autofahrer, die von der Sterbecker Straße auf die L 561 abbiegen wollen, müssen dann viel Geduld beweisen. Ein Kreisverkehr könnte die Lage entspannen. Ob er an dieser Stelle sinnvoll ist und ob die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden können, darüber wird der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde erstmals in etwa drei Wochen beraten.

Einen entsprechenden Antrag der UWG-Fraktion hat der Rat in seiner Sitzung am Montag an die Fachausschüsse verwiesen. Aus Sicht von CDU-Ratsmitglied Jörg Weber nicht gerade der optimale Wege. Er hatte in der Ratssitzung einen Grundsatzbeschluss des Gemeindeparlaments gefordert.

Konzept für Verkehrssituation im Höhengebiet

„Danach können sich dann die Vertreter aller beteiligten Behörden zusammensetzen und prüfen“, sagte Weber am Montag. Er verwies dabei auf Erfahrungen, die die Schalksmühler CDU 2012 gemacht hatte. „Auf unsere Nachfrage erhielten wir lediglich die Auskunft, dass ein Vorstoß zur Einrichtung eines Kreisverkehrs in diesem Bereich wenig Aussichten auf Erfolg habe“, berichtete er.

Der Kreisel müsse in ein Konzept eingebunden werden, das die gesamte Verkehrssituation im Höhengebiet erfasse. Mit einer solchen Gesamtdarstellung könne die Notwendigkeit eines Kreisverkehrs begründet werden. Straßenschäden und Anbindung der Klagebach müssten mit einbezogen werden.

Mehr möglich, als vor 13 Jahren

Außerdem werde der Verkehr weiter zunehmen, wenn die Sanierung der Brücken auf der A 45 beginne. „Darauf sollten wir auf jeden Fall vorbereitet sein“, bekräftigte UWG-Fraktionsvorsitzender Klaus Nelius. Er glaubt auch, dass „heute mehr möglich ist, als vor 13 Jahren“. Damals war die Gemeinde mit einem Kreisverkehrs-Vorhaben an der Heedfelder Straße gescheitert. UWG-Ratsherr Erhard Fischer wies darauf hin, dass sich die Möglichkeit ergebe könnte, ein Grundstück der evangelischen Kirchengemeinde zu erwerben. Dann sei ausreichend Platz für einen Kreisverkehr vorhanden.

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