Trafen sich zum Gedankenaustausch: (von links) Rainer Risse, Eckehard Beck, Günter Nülle, Landrat Thomas Gemke, Mandy Owczarzak und Sebastian Pahlke. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Lüdenscheid. (pmk). Die Spitze des Kreissportbundes Märkischer Kreis traf sich zum Gedankenaustausch mit Landrat Thomas Gemke und Fachbereichsleiter Eckehard Beck im Lüdenscheider Kreishaus.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreissportbund Märkischer Kreis und der Kreisverwaltung ist gut. Das soll auch so bleiben. Darüber waren sich Vertreter des Kreissportbundes, Landrat Thomas Gemke und der beim Kreis für Jugend und Bildung zuständige Fachbereichsleiter Eckehard Beck bei einem Gespräch im Lüdenscheider Kreishaus einig. Der Vorsitzende des Kreissportbundes, Günter Nülle, hatte seinen zweiten Vorsitzenden Rainer Risse, Geschäftsführer Sebastian Pahlke und Mandy Owczarzak, Fachkraft für Jugendarbeit, zum Gedankenaustausch mitgebracht.

Owczarzak konnte stolz berichten, dass das Thema „Sport und sexualisierte Gewalt“ auf großes Interesse bei den Vereinen gestoßen sei. „Wir konnten bisher schon 120 Teilnehmer aus der Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine für das Thema sensibilisieren“. Für Eckehard Beck ein wichtiger Ansatz, um Kindeswohlgefährdung vorzubeugen. Ein ständiger Gedankenaustausch mit dem beim Kreis dafür zuständigen Fachdienst sei sehr hilfreich, erklärte Mandy Owczarzak. Insgesamt nutzten gut 1.000 Teilnehmer die verschiedenen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote des Kreissportbundes.

Auch beim Thema „Integration durch Sport“ seien die Drähte zum Kreis sehr kurz, lobten die KSB-Verantwortlichen. Dies gelte vor allem für das Kommunale Integrationszentrum. Gerne erinnern sich die Akteure noch an die Auftaktveranstaltung im April, als über 60 Interessierte aus Schulen, Sportvereinen, Kulturvereinen sowie Städten und Gemeinden ins Lüdenscheider Kreishaus gekommen waren. Der Kreissportbund will dem zunehmenden Anteil von Mitgliedern mit Migrationshintergrund in den Sportvereinen mit einer speziellen Übungsleiterausbildung nur für Frauen mit Migrationshintergrund Rechnung tragen.

Ein weiteres Projekt, das vom Kreissportbund unterstützt wird, ist „KommSport“. Ziel ist es, den Kinder- und Jugendsport zu stärken sowie Kindern und Jugendlichen mit Unterstützung der Kommune und dem organisierten Sport vor Ort ein passgenaues Sportangebot anzubieten. 33 Kommunen beteiligen sich daran – darunter auch Iserlohn. Günter Nülle: „Wir sind da in Iserlohn schon sehr weit. Das Projekt richtet sich an adipöse, übergewichtige und bewegungsauffäl-lige Kinder.“ „KommSport“ soll nach und nach auch in weiteren Städten und Gemeinden des Kreises angeboten werden.

Für 2015 plant der Kreissportbund wieder mit vielen anderen Akteuren einen Aktionstag. Gerne erinnerten sich alle Gesprächsteilnehmer an die beiden vorherigen, den im Juli 2011 zum Thema „Überwinde deinen inneren Schweinehund“ in Lüdenscheid und den im Juni 2013 unter dem Motto „Iserlohn bewegt sich“. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest.

Informationen, die Landrat Thomas Gemke und Fachbereichsleiter Eckehard Beck gerne hörten. Für den Kreis sei klar, die erfolgreiche Arbeit des Kreissportbundes müsse auch weiter mit Zuschüssen aus der Kreiskasse gefördert werden. „Ich habe mich gefreut, dass wir im Haushaltsplanentwurf 2015 wieder berücksichtigt worden sind“, danke Günter Nülle. Immerhin vertrete der Kreissportbund rund 120.000 Menschen, die in 572 Vereinen Sport treiben.

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