Der Märkische Kreis wird in diesem Jahr 1,8 Millionen Euro weniger für Bauvorhaben ausgeben als ursprünglich geplant. Foto: Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Fast 1,8 Millionen Euro weniger als geplant wird der Kreis in diesem Jahr für Baumaßnahmen ausgeben. Das erfuhren die Mitglieder des Bau- und Straßenausschusses in ihrer jüngsten Sitzung. Die von Kreiskämmerer Fritz Heer im September erlassene Haushaltssperre trifft auch den Fachdienst Gebäudemanagement/Kreisstraßen beim Märkischen Kreis. Fast 1,8 Millionen Euro, davon alleine annähernd 1,2 Millionen Euro für den Straßenbau, können in diesem Jahr nicht mehr ausgegeben werden. Das erfuhren die Mitglieder des Bau- und Straßenausschusses in ihrer jüngsten Sitzung.

 Kürzungen und Verschiebungen

Wie Gebäudemanager Michael Brosch den Ausschussmitgliedern erläuterte, führen Verschiebungen von Baumaßnahmen, Anpassungen in den Umfängen oder gar der Verzicht auf ganze Bauarbeiten zu dem Einsparvolumen. Bei den Instandhaltungsarbeiten wurden für das laufende Jahr 312.000 Euro gestrichen – beispielsweise bei der Fassadensanierung an der Astrid-Lindgren-Förderschule in Lüdenscheid – oder wurden gleich gänzlich in das kommende Jahr verschoben. Auf zusätzliche Brandschutzmaßnahmen am Berufskolleg in Iserlohn konnte ganz verzichtet werden, weil das Foyer nach Absprache mit der Schule nicht mehr als Versammlungsstätte für mehr als 400 Personen genutzt werden soll.

Beim Straßenbau werden 1,2 Mio. Euro eingespart

Den größten Sparbeitrag mit knapp 1,2 Millionen Euro erbringt der Straßenbau. Die Deckenerneuerung der Kreisstraße 11 zwischen Balve-Garbeck und Langenholthausen wird auf das nächste Jahr verschoben, ebenso die neue Fahrbahn der Kreisstraße 10 an der Glörtalsperre in Schalksmühle.

Die Kreisverwaltung hat im vergangenen Jahr in allen kreiseigenen Gebäuden 25,353 Millionen Kilowattstunden Energie verbraucht. Das geht aus dem Energiebericht und der CO2-Bilanz hervor. Die 665.100 zusätzlichen Kilowattstunden (plus drei Prozent) wurden ausschließlich für mehr Wärmeerzeugung benötigt. Der Stromverbrauch, beispielsweise im Lüdenscheider Kreishaus, ist seit dem Jahr 2011 kontinuierlich gesunken. Hier mache sich, so Gebäudemanager Michael Brosch, die Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks im selben Jahr deutlich bemerkbar.

 

Quelle: pmk

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