Aus den Mitteln der Krankenkassen werden auch Referentenvorträge bei Selbsthilfegruppen gefördert. Foto: pixabay.com

Märkischer Kreis. Im Märkischen Kreis werden in diesem Jahr zahlreiche Selbsthilfegruppen von den Krankenkassen gefördert. Der „Regionalen Fördergemeinschaft Selbsthilfe im Märkischen Kreis“ gehören Vertreter der AOK NordWest, der DAK, der IKK classic sowie Vertreter der Selbsthilfekontaktstelle Lüdenscheid an. Das Gremium traf sich im Hause der AOK Lüdenscheid, um über die Verteilung der Fördermittel zu entscheiden. In diesem Jahr wurden insgesamt 86 Gruppen gefördert. Mit dem Geld, der so genannten „Pauschalförderung“, werden die Grundkosten einer Selbsthilfegruppen (z.B. Porto, Fotokopien, Telefonkosten, etc.) unterstützt.

Zusammenarbeit funktioniert hervorragend

„Die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Krankenkassen funktioniert im Märkischen Kreis hervorragend,“ so Ralf Jurka von der AOK NordWest. „So konnte bereits  Anfang Mai das Geld an die Selbsthilfegruppen überwiesen werden. Zusätzlich zu dieser finanziellen Anerkennung möchten wir uns aber auch bei den vielen Aktiven der Selbsthilfegruppen im Märkischen Kreis für ihr Engagement bedanken. Diese Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“

Auch Projektförderung

Zusätzlich zur Pauschalförderung fördern die Krankenkassen auch einzelne Projekte von Selbsthilfegruppen. Zu solchen Projekten zählen Referentenvorträge oder Veranstaltungen mit gruppenspezifischen Informationen. Hierfür sind individuelle Anträge erforderlich, die bei der jeweils federführenden Krankenkasse – in diesem Jahr ist das die AOK NordWest – zu stellen sind.

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