Hagen. Zwei rumänische Polizisten unterstützten am Dienstag rund 30 Kräfte von Polizei, Ordnungsamt, Ausländerbehörde und Jobcenter, die an mehreren Orten im Einsatz waren, um Menschen aus dem rumänischen Sprachraum zu überprüfen. Das berichtete die Polizei in ihrem Pressebericht. Es sei darum gegangen, festzustellen, wie viele Bewohner tatsächlich in den entsprechenden Gebäuden wohnten und ob sie die melderechtlichen Bestimmungen eingehalten hätten. Die beiden rumänischen Polizisten, der 37-jährige Unterkommissar Mihai I. und der 31-jährige Hauptinspektor Ovidiu M. – die Polizei nannte nicht ihre vollen Namen – begleiteten den Einsatz gemeinsam mit dem für solche Angelegenheiten zuständigen Koordinator, Polizeioberkommissar Arthur Tutinoi, von der Duisburger Polizei. Die Ausländerbehörde stellte bei drei Personen die Pässe sicher, da sich ein Verdacht wegen eines Verstoßes gegen die melderechtlichen Bestimmungen ergeben habe.

Der Einsatz rumänischer Polizisten, die hier allerdings keinerlei hoheitliche Befugnisse haben, ist durch ein Abkommen zwischen EU-Staaten aus dem Jahre 2005 möglich geworden.

Die Hagener Polizei wertet die Beteiligung der rumänischen Kollegen als „vollen Erfolg. Ansonsten übliche Sprachbarrieren konnten überwunden werden. Es kam zu keinerlei Missverständnissen zwischen den eingesetzten Beamten und den kontrollierten Bewohnern.“ Auch künftig sollen bei gleichgelagerten Einsätzen nach Möglichkeit wieder rumänischen Polizisten angefordert werden.

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