Lüdenscheid. Die Volkskrankheiten Bluthochdruck und Rückenschmerz, Darmkrebs, Hautkrebs, psychische Erkrankungen bei Kindern und Demenz-Früherkennung stehen in diesem Jahr bei der Reihe „Gesundheit im Dialog“ im Mittelpunkt. Veranstalter sind das Klinikum Lüdenscheid und die Gesundheitskasse AOK. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe, die von Medizinern des Klinikums gestaltet wird, bildet am Samstag, 7. März, ein Vortrag von Prof. Dr. Christopher Keim zum Thema Darmkrebs. Die Veranstaltung findet von 10 bis 12 Uhr im Seminarzentrum des Klinikums statt.

Darmkrebs und Psyche

Dr. Gerhard Hildenbrand wird über die Rolle der Psyche sprechen, die bei der Behandlung von Krebserkranken und insbesondere bei Darmkrebs eine bedeutende Rolle spielt. Abgerundet wird die diesjährige Patientenfortbildung durch Vorträge aus anderen Kliniken zu aktuellen Aspekten der Behandlung von Darmkrebs. Auch Schüler des Biologie-Abi-Leistungskurses der Staberger Gymnasien kommen zu Wort. Zu dieser und zu allen weiteren Veranstaltungen der Reihe „Gesundheit im Dialog“ sind alle Interessenten willkommen.

Volkskrankheit Bluthochdruck

Am 16. April geht es ab 17 Uhr im Seminarzentrum des Klinikums um medizinische und psychosomatische Aspekt von Bluthochdruck – Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten. Wie bei vielen Erkrankungen ist auch bei Bluthochdruck mehr als ein Faktor ausschlaggebend. Beleuchtet werden die verschiedensten Aspekte von Prof. Dr. Jan Galle, und Dr. Gerhard Hildenbrand.

Medizin und Hautkrebs

„Weißer und schwarzer Hautkrebs: früh erkannt – meist geheilt“ – um Vorbeugung und Früherkennung geht es bei einer Veranstaltung am 3. September ab 17 Uhr im Seminarzentrum des Klinikums. Dr. Dorothee Dill aus der Hautklinik wird außerdem erläutern, welche Chancen moderne Arzneimittel im fortgeschrittenen Krebsstadium bieten.

Therapie bei Rückenschmerz

„Ich hab‘ Rücken“ – wer hat diesen Stoßseufzer noch nicht gehört? Rückenschmerz ist der häufigste Grund für einen Arztbesuch. Die Ursachen sind häufig Übergewicht, Bewegungsmangel oder auch Stress. Aber auch strukturelle oder degenerative Veränderungen spielen eine Rolle. Wie die Ursachen von Rückenschmerz erkannt werden und welche Therapien helfen, darüber spricht am 23. September ab 17 Uhr PD Dr. med. Bernd Roetmann aus der Klinik für Unfallchirurgie am Klinikum Hellersen.

Schule und Krankheiten

Welche Kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen im Zusammenhang mit Schule auftreten können und was Eltern dagegen unternehmen können, darüber spricht am 29. Oktober Dr. Tamara Jacubeit, aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hellersen. Die zweite Referentin ist Simone Sieke aus der Michael-Emde-Schule am Klinikum. Anhand einiger exemplarischer Krankheitsbilder und Falldarstellungen sollen die unterschiedlichen Wechselwirkungen zwischen Therapie und Schule dargestellt werden.

In der Abschlussveranstaltung am 19. November, geht es ab 17 Uhr um die Möglichkeiten der Früherkennung von Demenz. Prof. Dr. Rolf Larisch wird aufzeigen, worauf sich das Gesundheitssystem angesichts der steigenden Zahl von Demenzerkrankungen einstellen muss. PD Dr. Ronald Bottlender geht auf die Hintergründe dieser Entwicklung, Therapiemöglichkeiten und insbesondere auf die Frühdiagnostik von Demenz ein.

 

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