Der Kleinbrand auf einem Grundstück in der Innenstadt wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht.

Plettenberg. Warum rückt die Feuerwehr auch zu kleineren Bränden immer mit einem Großaufgebot aus, wird immer wieder mal bemängelt. Anlässlich eines Einsatzes am Freitag, 16. Juni, in den Innenstadt erklärt Feuerwehrsprecher Andreas Gritschke den Hintergrund.

„Ich habe dem am Telefon doch gesagt, dass hier nur etwas Rindenmulch brennt“ meinte der Anrufer etwas erstaunt darüber, dass die Plettenberger Feuerwehr am Freitag (16. Juni) um punkt 8 Uhr mit drei Fahrzeugen am Umlauf in Höhe des Gesundheitsamtes vorfuhr, um den kleinen Entstehungsbrand mittels eines Löschrohres zu bekämpfen. Vermutlich in Folge einer unachtsam weggeworfenen Zigarette waren hier ca. 1-2 Quadratmeter aufgebrachten Rindenmulches in Brand geraten. Die zur Zeit anhaltende Trockenheit und aufkommender Wind taten ihr Übriges.

Der diensthabende Wachabteilungsleiter erklärte dem Anrufer, weswegen man mit drei Fahrzeugen zu diesem verhältnismäßig kleinen Brand ausgerückt war. Diese drei Fahrzeuge – ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit eingebautem Löschwassertank, die Drehleiter sowie der Rettungswagen – bilden in Plettenberg die Grundeinheit für alle Einsätze im Bereich des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung. Dies ist in der Regel in jeder Kommune so, egal ob in einer kleinen Gemeinde oder einer Großstadtfeuerwehr.

In Plettenberg besetzen diese Fahrzeuge die Mitarbeiter (Berufsfeuerwehrleute) der hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswache. Die Einheit bleibt immer deswegen zusammen, da sich auf diesen Fahrzeugen verteilt sämtliche Gerätschaften für einen ersten Angriff befinden und in der Mannschaft jeder eine bestimmte Funktion hat.

Der Mann am Telefon war ein Mitarbeiter der Feuer- und Rettungsleitstelle in Lüdenscheid. Da es sich hier um einen kleinen Brandeinsatz handelte, entsandte  dieser dann auch nur diese Grundeinheit der Feuerwehr. In diesem Falle hatte sich das Feuer, vermutlich auch auf Grund der räumlichen Nähe zur Feuerwache nicht weiter ausgebreitet.

Tag der offenen Tür am 9. Juli

Dies ist allerdings nicht immer so. „Jeder Großbrand fängt einmal klein an“, so Andreas Gritschke. „Dann müssen weitere Kräfte nachgefordert werden.“ In Plettenberg rückt in diesem Falle dann die freiwillige Feuerwehr aus den Stadtteilen aus. Die ehrenamtlichen Kräfte bilden den Großteil der Plettenberger Feuerwehr. Um dies den Bürgerinnen- und Bürgern unserer Stadt genauer zu erklären, veranstaltet die Feuerwehr Plettenberg am Sonntag, 9. Juli 2017, einen Tag der offenen Tür an der Feuerwache am Wall.

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