Lüdenscheid. Mit riesigen Kugelbahnen und Papierbooten hat Klaus Peter Beier aus Alpen im Kreis Wesel schon für Aufmerksamkeit gesorgt. Am Wochenende will er mit einer Papierkette in der Lüdenscheider Phänomenta einen Rekord brechen.

In Köln, Wolfsburg und Bremen hat Klaus Peter Beier jeweils den Weltrekord mit der längsten Kugelbahn gebrochen – jeder dieser Rekorde war sehenswert, auch wegen der Austragungsorte wie dem Science Center phaeno in Wolfsburg oder das Universum in Bremen. Für den 9. und 10. April hat sich der Rekordler vom Niederrhein die längste Papierkette der Welt vorgenommen. Die Vorbereitungen und die Präsentation finden am Samstag, ab 12 Uhr, in der Lüdenscheider Phänomenta statt.

Über 7000 Papierringe

Innerhalb von 24 Stunden, so wollen es die Guinnessbuch-Regeln, muss Klaus Peter Beier die Papierkette, bestehend aus über 7000 Papierringen, zusammengefügt haben. Erst dann ist er dem neuen Rekord nahe. Ein Helfer darf ihm dabei die Materialien, wie zum Beispiel die Tackernadeln, anreichen und die fertige Papierkette aufhängen. Diesen Job übernimmt Beiers Kollege Henning Hügen.

Die Phänomenta fiebert mit und freut sich, dass alle Besucherinnen und besucher am 10. April die circa einen Kilometer lange Papierkette in den Räumlichkeiten des Phänomenta-Altbaus bewundern können.

Spenden für guten Zweck

Nicht nur während des Rekordversuchs unterstützt das Lüdenscheider Wissenschafts-Center den Rekordjäger. Klaus Peter Beier ist es wichtig, dass die Aufmerksamkeit, die seine Rekorde erzielen, immer wieder einem guten Zweck zugutekommen. So wird die Phänomenta bei der Aktion Papierketten-Rekord Spendengelder für das Zentrum für jugendliche Diabetiker in Lüdenscheid sammeln.

Das Zentrum, das 58 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut, benötigt einen neuen Bus für Fahrten zu Ärzten und Freizeiten. Ein Fahrzeug mit neun Plätzen, das ist der Wunsch der Einrichtung, die sich seit 30 jahren um junge Menschen mit Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen kümmert.

Extra für ganz junge Besucher

Ein Formular zur Spendenabgabe wird ab 9. April für einen Monat auf der Phänomenta-Homepage verfügbar sein.

Besucherinnen und Besucher, die am 9. Und 10. April den Rekordaufbau vor Ort verfolgen beziehungsweise den fertigen Rekordbegutachten, können auch direkt in der Phänomenta eine Bar-Spende überreichen. Hierzu können sie symbolisch für mindestens einen Euro pro Meter Abschnitte der Kette „erwerben“. Wenn es die Spender wünschen, werden sie anschließend auf der Homepage der Phänomenta genannt. Auch dieses Geld geht an das Diabetikerzentrum.

Ein Extra für die ganz jungen Besucher: Kinder, die am 9. Und 10. April die Phänomenta besuchen, können vor Ort Bilder zum Thema Zusammenhalt und Frieden malen oder basteln. Die Bilder werden dann für die Zeit, in der die Rekord-Papierkette in der Phänomenta hängt, ausgestellt.

Folgende Unternehmen unterstützen Klaus Peter Beier bei seinem neuen Rekordversuch:

Plus Europe GmbH, Düsseldorf, Bergfeld & Partner, Lüdenscheid, L. Jansen GmbH & Co. KG, Mönchengladbach und das Mercure Hotel in Lüdenscheid.

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