Oberbürgermeister Erik O. Schulz mit Klaus Gierke (l.), der ab sofort die Flüchtlingsaufgaben der Stadt Hagen koordiniert. Foto: Karsten-Thilo Raab (Stadt Hagen)

Hagen. Klaus Gierke, seit vielen Jahren Leiter der Abteilung „Hilfe für Migranten und Wohnungsnotfälle“ im Fachbereich Jugend und Soziales, koordiniert ab sofort die Aufgaben rund um die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Stadt Hagen. Darauf habe sich der Verwaltungsvorstand unter der Leitung des Oberbürgermeisters jetzt verständigt, so die heutige Mitteilung aus dem Rathaus.

Weiter heißt es in der Mitteilung:

‚OB Erik O. Schulz hatte eine Bündelung der Aufgaben der Flüchtlingsarbeit als zwingend angesehen, damit sich die Stadt Hagen für die zu erwartende weitere Zuwanderung strategisch aufstellen kann.

„Ich freue mich sehr, dass mit Klaus Gierke ein überaus erfahrener Verwaltungsfachmann für die Leitung der Koordinierungsstelle gewonnen werden konnte, der schon seit Jahren mit seinen Kolleginnen und Kollegen mit einer hohen Effizienz in diesem Bereich tätig ist“, so der Hagener OB. „Dabei weiß ich nur zu gut, wie hoch die Belastungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesichts stetig steigender Flüchtlingszuweisungen schon seit Wochen und Monaten sind. Vor diesem Hintergrund hat der Verwaltungsvorstand denn auch folgerichtig den Weg für weitere Stellen freigemacht, die jetzt zeitnah im Fachbereich besetzt werden müssen.“

Zu den Aufgaben von Klaus Gierke und seinem Team werden unter anderem die Koordinierung der Notunterkünfte des Landes, die Akquise und Belegung kommunaler Unterkünfte, die Aufbereitung der Zuwanderungs- und Finanzdaten und die externe und interne Kommunikation gehören sowie die Bearbeitung von Anregungen und Beschwerden aus der Bürgerschaft.

„Die Tatsache, dass die Koordination der Flüchtlingsaufgaben in unserer Stadt jetzt im Fachbereich Jugend und Soziales angesiedelt ist, heißt nicht, dass bisher eine unzureichende oder gar schlechte Arbeit geleistet worden wäre – das Gegenteil ist vielmehr der Fall“, betont Oberbürgermeister Schulz ausdrücklich. „Ohne etwa die herausragende Arbeit, die unsere Feuerwehr insbesondere bei der Einrichtung und dem Betrieb der Notunterkünfte des Landes bisher schon geleistet hat und zukünftig fraglos weiter leisten muss, sowie ohne das Zutun vieler weiterer Verwaltungsbereiche hätten wir diese Mammutaufgabe gar nicht stemmen können. Für diese Leistung der Kolleginnen und Kollegen kann ich mich daher nur wiederholt ausdrücklich bedanken! Gleichwohl“, so Schulz weiter, „haben wir über die Bewältigung der vielen kurzfristigen Herausforderungen hinaus festgestellt, dass es einer konzentrierten Bündelung bedarf, um bei der Vielzahl der beteiligten Kräfte sowie weiter zunehmenden Aufgaben denkbare Reibungsverluste möglichst zu verhindern. Aber insbesondere auch mit Blick auf eine fortschreitende Integration der vielen Menschen, die zu uns kommen und absehbar auch noch kommen werden, ist die umfängliche Befassung durch den Fachbereich Jugend und Soziales unabdingbar.“

Unter der Leitung der zuständigen Sozialdezernentin Margarita Kaufmann wird es – wie bisher auch schon erfolgreich praktiziert – einen wöchentlichen Jour-Fix geben, bei dem aufgabenübergreifend die aktuelle Flüchtlingssituation beraten werden kann. Ebenfalls wöchentlich wird zudem der Verwaltungsvorstand einen aktuellen Statusbericht erhalten.’

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