Kunstquartier

Hagen. Am Sonntag, 8. Mai 2016, dem 71. Jahrestag des Endes des zweiten Weltkrieges, findet um 11.30 Uhr die Einführungsveranstaltung zum neunten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter dem Titel „Klangrede“ im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. Der Eintritt ist frei.

Zu Gast von Generalmusikdirektor Florian Ludwig sind der Historiker Dr. Ralf Blank und der wissenschaftliche Leiter des Emil Schumacher Museums Rouven Lotz, so die Mitteilung des theaterhagen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche Auswirkungen u. a. der zweite Weltkrieg auf die Kultur hatte. Dabei spielen die im neunten Sinfoniekonzert („Wege in die Gegenwart II“, 10. Mai 2016, 20 Uhr, Stadthalle) aufgeführten Kompositionen eine große Rolle. Die dritte „Leonorenouvertüre“ von Ludwig van Beethoven ist eines der innovativsten Werke des revolutionären Sinfonikers, so der weitere Hinweis. Benjamin Brittens Violinkonzert lässt sich als eine nachdenkliche Reaktion auf die Schrecken des spanischen Bürgerkriegs beschreiben. Luciano Berios sinfonische Ricomposizione unter dem Titel „Rendering“ verbindet Skizzen zu einer zehnten Sinfonie von Franz Schubert mit musikalischem Material aus Berios eigener Werkstatt.

 

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