Am Montag stach das Piratenschiff "Schwarze Rose" in See. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Klar zum Entern: Das Piratenschiff „Schwarze Rose“ sticht in See. Am Montag sind die Mädchen und Jungen der Kita/Familienzentrum Hellersen erstmals auf ihr neues Spielgerät geklettert und haben es ausgiebig getestet. Das Gerät wurde durch Spenden, Aktionen und einen Anteil der Märkische Kliniken GmbH finanziert. Sie sind Träger der Kindertageseinrichtung auf dem weitläufigen Klinikgelände.

Taufe mit Wasser-Ballons

Yvonne Haase, Vorsitzende des Elternrates 2015/2016, gab das Spielgerät frei. Foto: Wolfgang Teipel
Yvonne Haase, Vorsitzende des Elternrates 2015/2016, gab das Spielgerät frei. Foto: Wolfgang Teipel

Bevor Yvonne Haase, von 2015 bis 2016 Vorsitzende des Elternrates, mit einem Schnitt durch ein breites goldenes Band das Piratenschiff aus Holz freigab, musste das Spielgerät die Taufe über sich ergehen lassen. Mädchen und Jungen des Kinderrates schleuderten mit Wasser gefüllte Ballons gegen das Multifunktionsgerät. Es steht auf einer an den großen Parkplatz angrenzenden Wiese hinter der Kindertagesstätte.

Fläche war zwei Jahre lang verwaist

Zwei Jahre sei die Fläche verwaist gewesen, berichtete Einrichtungsleiterin Christa Druskus. Der Vorgänger des Piratenschiffs hatte seinen Platz wegen technischer Mängel räumen müssen. Yvonne Haase war es schließlich, die alle Hebel in Bewegung setzte, um Ersatz zu beschaffen.

Durch Aktionen, Spenden, Sammlungen bei den Eltern und in der Klinik flossen 6200 Euro in den Spendentopf. Den fehlenden Betrag für das rund 12.500 Euro teure Spielgerät und zu den Kosten für die Aufstellung schoss die Märkische Kliniken GmbH zu. „Dafür sind wir dem Träger sehr dankbar“, sagte Christa Druskus am Montag. Ihr Dank geht zudem an alle, die einen Beitrag dazu geleistet haben, dass das Piratenschiff „Schwarze Rose“ zur Freude der Kinder jetzt in See stechen konnte.

Das Gerät bietet eine Fülle von Spielmöglichkeiten. Foto: Wolfgang Teipel
Das Gerät bietet eine Fülle von Spielmöglichkeiten. Foto: Wolfgang Teipel

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