Kirmesfoto Neuenrade
Am Freitagnachmittag (17.3.2017) startete die Gertrüdchen-Kirmes in Neuenrade. Foto: tft

Neuenrade. (Update) „Wir sind so weit, von mir aus kann’s losgehen“, sagte um halb fünf am heutigen Freitag (17.3.2017) Apotheker Dr. Sven Simons, als er mit seinem Apotheker-Kollegen Bernd Buntenbach einen Rundgang über die Gertrüdchen-Kirmes machte. Buntenbach ist der Namensgeber des Gertrudenschnapses Buba-Bitter. Den hat er viele Jahre auf Gertrüdchen in der Gertrudenpassage serviert. Als er in Ruhestand ging, haben Sven und Alexandra Simons die Aufgabe übernommen. Die Neuenrader Apotheker wissen, gerade am Freitagabend ist Partytime angesagt in der überdachten Passage neben der ehemaligen Apotheke.

Das gilt auch nebenan auf dem Volksbankparkplatz. Da haben Neuenrades Pfadfinder ihr Pfadis Inn aufgebaut. Ab 20 Uhr Uhr spielen dort die Entspannungsminister.

Seit 15 Uhr drehen sich die Karussells

Seit 15 Uhr drehen sich die Karussells. Bis Sonntagabend dauern Kirmes, Jahr- und Pferdemarkt auf dem Platz zwischen Rathaus, Villa am Wall und Ev. Kirche.

Sicherheitstechnisch sind die Fahrgeschäfte der Gertrüdchenkirmes am Donnerstagnachmittag überprüft worden. Die zum Teil riesigen Gerätschaften sind, wie auch alle anderen Wagen und Stände, so platziert, dass es im Fall des Falles geeignete Rettungswege gibt. Für Hilfe in Notfällen ist auf dem Gertrüdchengelände wie in den vergangenen Jahren das DRK im Einsatz. Auch in den Nachtstunden, wenn Buden und Fahrgeschäfte geschlossen sind, wird nach dem Rechten gesehen. Ein Sicherheitsdienst behält das Gelände im Blick.

Sperrstunde jetzt um ein Uhr

Sabine Rogoli und Debora Carbone haben beim Gertrüdchen auch über die Einhaltung der „Spielregeln“ zu wachen. TACH!-Montag/Fotos tft

Neues gibt es auch beim Gertrüdchen-Regelwerk. Fürs gedeihliche Miteinander braucht’s Spielregeln. Die gelten in diesem Jahr im gesamten Gertrüdchenbereich. Darüber zu wachen haben Ordnungsamtschefin und Marktleiterin Sabine Rogoli und ihre Kollegin Debora Carbone. Neu geregelt ist die Sperrstunde an den Kirmes- und Jahrmakttagen. Nicht mehr um 3 Uhr morgens , sondern um 1 Uhr ist jeweils Schluss. Dabei sei man auf Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, berichtet Rogoli im Gespräch mit TACH!-Neuenrade.

Auf Jugendschutz wird geachtet

Jugendschutz ist auch ein Thema, besonders beim Alkoholkonsum. Hier wird es wieder Jugendschutzkontrollen zusammen mit der Polizei geben, so Rogoli. Bei Bedarf komme auch das Jugendamt zum Einsatz.

Links zum Thema

Offizielle Gertrüdchen Webseite

Programm des Gertrüdchens 2017

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