Die Pfarrkirche Christus König in Halver. Foto: Wolfgang Teipel

Halver/Schalksmühle/Breckerfeld/Dahl/Rummenohl. Endspurt beim Umfrageprojekt „Kirche neu denken“ der katholischen Groß-Pfarrei Christus König. Noch bis Ende Oktober besteht die Möglichkeit, sich an der ungewöhnlichen Fragebogenaktion zu den Themenbereichen Kirche und Glauben zu beteiligen.

Nicht nur Menschen katholischen Glaubens, sondern sowohl andere Christen als auch Nichtchristen sind ebenfalls eingeladen, an dem Projekt teilzunehmen. Es wurde vom Bistum Essen initiiert und ist in dieser Größenordnung und Ausprägung bisher ohne Beispiel ist.

Verteilaktion bei Bauernmarkt in Hagen-Dahl

Schon jetzt wertet Pfarrer Claus Optenhöfel das Projekt als Erfolg, denn bisher liegen bereits mehr als 500 ausgefüllte Fragebögen vor, und die Auswertung läuft bereits auf vollen Touren. Noch fehlen beispielsweise die Rückläufer aus den Religionskursen der weiterführenden Schulen, und am 22. Oktober soll auch der traditionell gut besuchte Bauernmarkt in Hagen-Dahl für eine weitere Verteilaktion genutzt werden.

Interaktives Formular

Bis Ende des Monats steht der Fragebogen darüber hinaus als interaktives Formular im Internet zum Ausfüllen bereit https://goo.gl/forms/2qgAA2oZfWdQn5O92  und auch zum Download als PDF auf der Website der Pfarrei unter www.christus-koenig.de. Das Ausfüllen dauert in beiden Fällen nur ein paar Minuten, denn die Autoren haben sich auf lediglich zehn Fragen beschränkt.

Zukunfts-Workshop am 20. November

Diskutiert und ausgewertet werden sollen die Ergebnisse der Umfrage im Rahmen eines großen Zukunfts-Workshops, den die Pfarrei für den 20. November angesetzt hat. Warum der Aufwand? „Wir wollen auch im Jahr 2030 in unserer Pfarrei eine lebendige Kirche an der Seite der Menschen sein“, sagt Claus Optenhöfel. Deshalb sei es wichtig, „jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen, die das ermöglichen.“ Und er betont auch: „Wir müssen uns bei der Gestaltung unserer Angebote für die Menschen mehr denn je an ihren tatsächlichen Wünschen und Bedürfnissen orientieren.“

Wohin soll die Kirchensteuer fließen?

Denn schlussendlich geht es natürlich auch um das Thema Finanzen: „Angesichts rückläufiger Einnahmen stehen wir vor der Notwendigkeit, die vorhandenen Budgets so effektiv und sinnvoll wie möglich einzusetzen.“ Folgerichtig lautet eine der zehn Fragen: „Für welche Projekte würden Sie Ihren Anteil an der Kirchensteuer gern investiert sehen?“

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