"Kirche neu denken" - die ungewöhnliche Fragebogenaktion der Großpfarrei Christus König ist Gegenstand eines Zukunftstages am Sonntag, 20. November 2016, in der Evangelischen Sekundarschule Breckerfeld, Wahnscheider Straße 13-15, Foto: Wolfgang Teipel

Halver/Schalksmühle/Breckerfeld/Dahl/Rummenohl. Das Umfrageprojekt „Kirche neu denken“ der katholischen Pfarrei Christus König ist zentrales Thema eines „Zukunftstages“, der am Sonntag, 20. November 2016, in der Evangelischen Sekundarschule Breckerfeld, Wahnscheider Straße 13-15, stattfindet.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen die Ergebnisse der Befragungsaktion vorgestellt und diskutiert werden. Alle Mitglieder der Pfarrei sind zu diesem „Zukunftstag“, der um 11 Uhr mit einer Messfeier in der Breckerfelder St.-Jakobus-Kirche eingeleitet wird, herzlich eingeladen.

Zukunft in den Blick nehmen

„Im Rahmen unseres Pfarrei-Entwicklungsprozesses sind wir zurzeit dabei, die Zukunft unserer Pfarrei Christus-König in den Blick zu nehmen“, heißt es in der Einladung. Dabei gehe es auch darum, „die richtigen Entscheidungen zu treffen, um auch in einer zahlenmäßig kleiner werdenden Pfarrei wirksam sein zu können.“ Die Umfrage „Kirche neu denken“ habe man durchgeführt, „um die Wünsche und Bedürfnisse vieler Menschen zu erfahren“. Inzwischen sind rund 750 Fragebögen ausgewertet. Die Ergebnisse sollen beim „Zukunftstag“ (ab ca. 12.30 Uhr) im Detail vorgestellt, erläutert, bewertet und diskutiert werden.

Ungewöhnliche Fragebogenaktion

Die ungewöhnliche Fragebogenaktion zu den Themenbereichen Kirche und Glauben war Ende August gestartet worden. Initiiert wurde das Projekt vom Bistum Essen, das seine Pfarreien dazu aufgerufen hatte, im Zuge eines Pfarrei-Entwicklungsprozesses neue Perspektiven für die Zukunft der Kirche zu identifizieren.

Bisher ohne Beispiel

In diesem Kontext hatte sich die Pfarrei Christus König dafür entschieden, die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in ihrem Einzugsbereich mit einer ungewöhnlichen Umfrage zu ermitteln. Ungewöhnlich deshalb, weil nicht nur Menschen katholischen Glaubens, sondern sowohl andere Christen als auch Nichtchristen eingeladen waren, an dem Projekt teilzunehmen, das in dieser Größenordnung und Ausprägung bisher ohne Beispiel ist.

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