Die Bereisungskommission on Tour, Foto Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Kierpse (pmk) – Gleich nach Abschluss der Bereisung setzten sich die 15 Jury Mitglieder im Ständesaal des Altenaer Kreishauses zusammen, um die Ergebnisse zu diskutieren. Dabei fiel die Entscheidung für Rönsahl mit großer Mehrheit aus. Als besonders bemerkenswert hob die Bereisungskommission das soziale und kulturelle Leben in Rönsahl hervor: „Es bietet für Jedermann etwas. Die Bewohner in Rönsahl engagieren sich mit großer Hingabe“, heißt es in der Begründung. Weiter sei seit der letzten Teilnahme am Kreiswettbewerb in 2008 eine große Entwicklung zu verzeichnen. Es gebe viele Vereine, die das Leben für die Bewohner in besonderem Maße gestalten – so die Jury.



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„Als erstes gratuliere ich unserem Kreissieger ganz herzlich zur Auszeichnung, aber vor allem natürlich auch zu den beeindruckenden Ideen, die sie in ihrem Ortsteil umgesetzt haben“, sagte der Vorsitzende der Bewertungskommission Rolf Klostermann. Natürlich gratulierte er auch allen anderen Ortsteilen: „Die aktiven Menschen in allen teilnehmenden Ortsteilen sind das Kernstück des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Menschen sorgen mit ihrer eigenen Tradition und Tatkraft dafür, dass sich ihr Ortsteil wohlfühlt. Die Verwirklichung der vielen kreativen Ideen sowie das starke Miteinander tragen überall zu einer hervorragenden Entwicklung der Ortsteile bei und haben die Kreisbewertungskommission und mich sehr beeindruckt“, führte Klostermann aus.

Die weiteren Platzierungen sind nach verschiedenen Kategorien unterteilt:

In der ersten Kategorie – Orte bis 500 Einwohner hat Lürbke den ersten Platz erlangt. Höveringhausen belegt den Platz 2. Die dritten Plätze gehen an SG Stübecken III, SG Hemberg und Böingsen.

In der Kategorie 2 – Orte zwischen 500 bis 1.000 Einwohner – belegt Mellen den 1. Platz und Altenaffeln den 2. Platz. Die Plätze 3 gehen an Eisborn und Oesbern.

In der Kategorie 3 – Orte mit mehr als 1.000 Einwohner geht der 1. Platz an Rönsahl. Platz 2 geht an Halingen und die Plätze 3 gehen an Dröschede, Drüpplingsen und Hüingsen.

Die Preisgelder werden wie folgt verteilt:

In allen Kategorien wird der 1. Platz mit 500 Euro prämiert, der 2. Platz mit 400 Euro und der 3. Platz jeweils mit 200 Euro.

Rönsahl erhält als Kreissieger ein Preisgeld in Höhe von 625 Euro. Darüber hinaus gewinnt der Kiersper Ortsteil einen Sonderpreis von der Enervie für die energetische Optimierung sowie Sanierung der ehemaligen Kornbrennerei in Höhe von 500 Euro. Die Kornbrennerei ist in tausenden von ehrenamtlichen Arbeitsstunden zu einem Gemeinschaftstreffpunkt mitten in Rönsahl umgenutzt worden und verdient ganz besondere Beachtung.

Des Weiteren werden diverse Sonderpreise vergeben, die sich wie folgt aufstellen:

Der Heimatbund Märkischer Kreis e.V. und das Heimatgebiet Märkisches Sauerland geben je 300 Euro an Drüpplingsen für den Naturgarten, an Halingen für die Erhaltung der plattdeutschen Sprache, Eisborn für Geocaching sowie Altenaffeln für die Plattdeutschen Wäscherinnen.

Die Sparkassen im Märkischen Kreis geben 500 Euro an Altenaffeln für die Neugestaltung des Spielplatzes der Grundschule.

Der Förderkreis des Westfälischen Freilichtmuseums Hagen e.V. vergibt für die Jugendarbeit in Mellen für das „Coolhaus“ einen Besuch im Museum. Der Besuch beinhaltet die Fahrt, den Eintritt, die Führung und einen kleinen Imbiss für eine Jugendgruppe.

Der Westfälisch-Lippische Landfrauenverband e.V. vergibt 100 Euro an das „Coolhaus“ in Mellen. Das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V. sponsert für die Obststreuwiese in Höveringhausen 3 Apfelbäume. Die Stadtwerke Menden vergibt 150 Euro für das Jugendorchester der Schützenkapelle von Oesbern zur weiteren Ausbildung und Jugendförderung. Der Freizeit- und Tourismusverband Märkisches Sauerland e.V. stellt 300 Euro für die Tourismusförderung in Mellen zur Verfügung. NETZ e.V. vergibt 250 Euro im Rahmen der zukunftsfähigen Energieerzeugung und –nutzung für die LED-Beleuchtung der SG Hemberg. Der Fachdienst Bauaufsicht und Immissionsschutz des Märkischen Kreises vergibt 150 Euro an Halingen im Rahmen der nachhaltigen Folgenutzung historischer Bausubstanz für die Weiternutzung der Grundschule. Gespräche mit weiteren Sponsoren sind derzeit noch im Gang.

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