Kierspe. Blutspender sind Lebensretter. Das weiß jeder, der einen halben Liter seines roten Lebenssaftes spendet. Vor Operationen, bei Unfällen oder schweren Erkrankungen sind immer wieder Bluttransfusionen nötig – denn trotz moderner Medizin können Blut oder Blutbestandteile nicht künstlich erzeugt werden.

Bei den kommenden Blutspendeterminen in Kierspe (18.11.) und Rönsahl (24.11.) gibt es nun darüber hinaus noch eine weitere Möglichkeit, Leben zu retten: Eine kostenlose, freiwilige Knochenmarktypisierung. Die Stefan Morsch-Stiftung bietet diesen Service zusätzlich an. Der Ablauf ist dabei ganz einfach: Im normalen Ablauf der Blutspende mit Anmeldung, Fragebogen, Arztgespräch und Spende gibt es eine zusätzliche Station. Hier wird, sofern der Spender es wünscht, eine zusätzliche Blutprobe genommen. Aus dieser werden die sogenannten HLA-Gewebemerkmale des Spenders bestimmt und in einer Spenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung gespeichert. Von dort aus werden die Werte anonymisiert und unter einer Spendernummer an das deutsche zentrale Knochenmarkspenderregister gemeldet. Benötigt ein Leukämie- oder Tumorpatient einen Stammzellspender, gehen dort die weltweiten Suchanfragen für die Patienten ein.

Natürlich ist eine Blutspende auch möglich, ohne an der Typisierung teilzunehmen.

In jedem Fall wartet auch dieses Mal ein Buffet auf alle Spender. Beim bayrischen Buffet werden wieder Leberkäse, Brühwüste, Kartoffel- und Krautsalat sowie die typischen, beliebten belegten Brote, Rohkost und Kuchen angeboten.

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