Überall im Märkischen Kreis kontrolliert die Polizei, ob sich Autofahrer an die vorgeschriebenen Tempolimits halten.

Märkischer Kreis. Die Messgenauigkeiten, vor allem die Messtoleranzen sind von Blitzsystem zu Blitzsystem unterschiedlich. Darauf weisen Ratgeber zum Verkehrsrecht hin. Selbst bei den verschiedenen stationären Geschwindigkeitskontrollen gibt es Unterschiede in Sachen Toleranz. Diese werden von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt und beim Blitzen einkalkuliert. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass stationäre Blitzer eine geringere Toleranz haben, Aufnahmen aus Fahrzeugen eine höhere. Diese mittels Messungen ermittelten Toleranzen sind bei jedem Blitzer bereits einkalkuliert.

Nach unten dürfen Autobauer nicht schummeln

Zusätzlich werden bei stationären Anlagen 3 Km/h Toleranz bei Messungen unter 100 Km/h abgezogen. Bei allen Messungen über 100 Km/h drei Prozent der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen. Wer von einem Fahrzeug aus geblitzt wurde, kann laut ADAC bei Geschwindigkeiten unter 100 Stundenkilometern 4 bis 5 Km/h abziehen, darüber 4 bis 5 Prozent. In Einzelfällen und bei besonders ungenauen Messmethoden auch mal mehr.

Ein wichtiger Hinweis: Kaum ein Tacho zeigt wirklich genau an. Zwar liefert der Blick auf den Tacho einen ersten Richtwert, um die Toleranz zu ermitteln, doch viele Tachos zeigen auch mal gerne ein paar Prozent Abweichungen von der tatsächlichen Geschwindigkeit. Übrigens: Es ist gesetzlich geregelt, dass ein Tacho nie weniger als die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen darf. Dies müssen Autobauer garantieren. Nach oben jedoch darf die Geschwindigkeitsanzeige „schummeln“, und zwar je schneller, desto mehr. Das können dann schon einige Prozentpunkte, sprich Stundenkilometer sein. Einen besseren Richtwert in Sachen Toleranz bietet das recht genaue Navigationsgerät.

Hier der aktuelle Blitzer-Report. Die Vorplanung der Polizei für den Süd-MK sieht wie folgt aus:

Montag, 16. Februar: Kierspe (Stadtgebiet) und Lüdenscheid (nördliches Stadtgebiet).

Dienstag, 17. Februar: Lüdenscheid (Stadtmitte) und Schalksmühle (Gemeindegebiet).

Mittwoch, 18. Februar: Lüdenscheid (südliches Stadtgebiet) und Werdohl (Stadtgebiet).

Donnerstag, 19. Februar: Herscheid (Gemeindegebiet).

Freitag, 20. Februar: Halver (Stadtgebiet) und Lüdenscheid (Stadtmitte).

Samstag, 21. Februar: keine Vorplanung.

Sonntag, 22. Februar: Lüdenscheid (Innenstadt) und Kierspe (Stadtgebiet).

Darüber hinaus müssen Autofahrer im gesamten Kreisgebiet mit kurzfristigen Kontrollen rechnen.

Der Märkische Kreis richtet vom 16. bis 20. Februar folgende mobile Messstellen ein:

16. Februar: Menden

  • B 7
  • L 537
  • Zentrum

16. Februar: Balve

  • B 229

17. Februar: Werdohl

  • Zentrum
  • B 236

18. Februar: Altena

  • Zentrum
  • L 683
  • L 560

19. Februar: Neuenrade

  • B 229
  • Zentrum

19. Februar: Balve

  • B 229

 

16. Februar: Plettenberg

  • L 561
  • L 697
  • Holthausen
  • Eschen
  • B 236

17. Februar: Lüdenscheid

  • Zentrum
  • Hellersen
  • B 229

18. Februar: Herscheid

  • Zentrum
  • Hüinghausen
  • L 696

19. Februar: Meinerzhagen

  • Zentrum
  • L 694
  • B 54
  • L 539

20. Februar: Lüdenscheid

  • B 229
  • Zentrum
  • B 54
  • Hellersen

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